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Kernmassnahmen des Aggloprogramms

REGION. Das Aggloprogramm Wil greift im Zukunftsbild und in den Strategien gezielt den Handlungsbedarf auf. Aus den Vorstellungen des Zukunftsbildes werden Massnahmen abgeleitet.

REGION. Das Aggloprogramm Wil greift im Zukunftsbild und in den Strategien gezielt den Handlungsbedarf auf. Aus den Vorstellungen des Zukunftsbildes werden Massnahmen abgeleitet.

ESP Wil-West

Das Herzstück des Agglomerationsprogramms Wil ist der Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Wil-West. Die wirtschaftliche Entwicklung der Regio Wil soll an diesem hervorragend erschliessbaren Standort konzentriert werden. Dazu werden mit dem Autobahnanschluss Wil-West und einem neuen Bahnhalt der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) grosse Anstrengungen unternommen. Die Konzentration der Entwicklungsflächen für Gewerbe und Industrie in Wil-West wird zudem flankiert durch restriktive Einzonungsregeln in den Gemeinden: Hier ist die Neueinzonung von Gewerbe- und Industrieflächen nur noch für Erweiterungen von bereits bestehenden Betrieben zulässig, damit diese Unternehmen in ihren Standortgemeinden weiterhin Entwicklungsspielraum haben. Begründete Ausnahmeregelungen sind möglich.

Grünaustrasse als Politikum

Der Autobahnanschluss Wil-West ist alleine nicht dazu in der Lage, das Stadtzentrum von Wil ausreichend vom motorisierten Individualverkehr (MIV) zu entlasten. Dazu sind zwei Netzergänzungen notwendig. Die Netzergänzung Nord entlastet den Ortskern von Bronschhofen sowie das Zentrum von Wil und dient gleichermassen als Haupterschliessung des ESP Wil-West und Zubringer zum Autobahnanschluss Wil-West. Innerhalb des Siedlungsgebietes der Stadt Wil wird zudem mit der Netzergänzung Grünaustrasse eine neue Verbindung geplant, auf der der Verkehr in Wil wirksam gebündelt und direkt am Stadtkern mit seinen historischen Vorstädten vorbeigeführt wird. Diese Strasse birgt allerdings politischen Zündstoff.

Aufwertung des öV

Der öV in der Regio Wil wird massiv aufgewertet. Die FWB wird mittelfristig das Angebot zum 15-Minuten-Takt verdichten. Zudem werden die Regionalbuslinien konsequent und auf die Nachfrage ausgerichtet: Alle Gemeinden im Siedlungsgürtel rund um die Zentren Wil und Uzwil werden mindestens in den Hauptverkehrszeiten einen 30-Minuten-Takt und alle ländlichen Gemeinden mindestens einen integralen 60-Minuten-Takt erhalten. In Uzwil wird das Angebot in einem Kernraum der Agglomeration zu einem 15-Minuten-Takt verdichtet. Dabei wird auch ein Fokus auf die Betriebsstabilität im Zulauf zu den für den Regionalverkehr wichtigen Bahnhöfen Wil und Uzwil gelegt.

Fuss- und Veloverkehr

Mit dem Agglomerationsprogramm werden auch grosse Anstrengungen zur Verbesserung der Situation des Langsamverkehrs (LV) unternommen. Hier stehen als wichtige Elemente Verbindungen zwischen Quartieren und Gemeinden über grosse Hindernisse wie Eisenbahnlinien oder die Autobahn im Vordergrund. Neben diesen «Grossprojekten» wird eine Vielzahl von einfachen Massnahmen umgesetzt, durch die ein sicheres und engmaschiges Netz von Wegen für den Fuss- und Veloverkehr entsteht. Die Verkehrssicherheit wird bei allen Infrastrukturmassnahmen integral mitgedacht.

Landschaft und Natur

Ein Bündel von siedlungsplanerischen Massnahmen dient der besseren Abstimmung von Siedlung und Verkehr. Beim Wohnen werden Mindestdichten festgelegt. Weitere siedlungsplanerische Massnahmen dienen dem Schutz und der Aufwertung wichtiger Landschaftsräume und der Natur. (hs)

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