Keine weiteren Kandidaten für Tobel

TOBEL. Über mangelnde Auswahl können sich die Stimmbürger von Tobel-Tägerschen nicht beschweren. An der Gemeindeversammlung vom 3. Mai haben sie einen Gemeindepräsidenten und den kompletten Gemeinderat zu wählen.

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TOBEL. Über mangelnde Auswahl können sich die Stimmbürger von Tobel-Tägerschen nicht beschweren. An der Gemeindeversammlung vom 3. Mai haben sie einen Gemeindepräsidenten und den kompletten Gemeinderat zu wählen. Dies, nachdem die Behörde ihren Rücktritt per Ende Mai eingereicht hatte (unsere Zeitung berichtete).

Sieben für vier Sitze

Am Mittwoch gab die Gemeinde die bis anhin eingereichten Kandidaturen bekannt. Für die vier Gemeinderatssitze treten die sieben Personen an, deren Namen bereits am Infoabend vom 21. März bekannt wurden. Namentlich stehen derzeit Stefan Blum, Freddy Fässler, Andreas Eggenberger, Rolf Frei, Eveline Knapp-Strommer, Marlies Mühlemann-Seiler sowie Patrick Schmid zur Wahl. Gemäss Gemeindeordnung können sich aber selbst am Wahlabend noch weitere Personen zur Verfügung stellen.

Drei für das Präsidium

Nicht minder spannend verspricht die Wahl des Präsidiums zu werden. Vor vier Wochen erklärte der umstrittene Gemeindepräsident Anton Stäheli, dass er trotz seines Rücktrittes wieder kandidiert. Dieses Verhalten rief gleich zwei Gegenkandidaten auf den Plan. Vor Ostern ging der Tobler Unternehmer Daniel Stricker mit einer eigens erstellten Website (www.1gemeinde. ch) in die Offensive. Wenige Tage später zog der Tägerscher Kantonspolizist Rolf Bosshard nach. Beide, Stricker und Bosshard, wollen mit ihrer Kandidatur ausdrücklich einen Gemeindepräsidenten Stäheli verhindern. (kuo)

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