Keine Task Force für soziale Durchmischung

WIL. Soziale Durchmischung in der Stadt Wil: Ein Thema, das die Bevölkerung nicht erst seit der Quartierschulhaus-Initiative beschäftigt. Bereits früher hatte Luc Kauf von den Grünen Prowil ein Postulat unter dem Titel «Soziale Durchmischung im ganzen Stadtgebiet» eingereicht.

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WIL. Soziale Durchmischung in der Stadt Wil: Ein Thema, das die Bevölkerung nicht erst seit der Quartierschulhaus-Initiative beschäftigt. Bereits früher hatte Luc Kauf von den Grünen Prowil ein Postulat unter dem Titel «Soziale Durchmischung im ganzen Stadtgebiet» eingereicht. Im Vorstoss erkundigte sich der Parlamentarier nach den bereits getroffenen und geplanten Massnahmen mit vorgesehenem Zeithorizont bezüglich der Bereiche Wohnen/Stadtentwicklung sowie Schulhausplanung/Klassenzuweisung sowie die Schaffung vielfältiger interkultureller Begegnungsmöglichkeiten.

Der Präsident der vorberatenden Kommission, Daniel Gerber (GLP), regte an, das Postulat nicht abzuschreiben, eine Task Force zu bilden und in zwei Jahren vom Stadtrat einen Bericht zu verlangen. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann erachtet einen Zeithorizont von zwei Jahren als zu kurz. Sie erinnerte an der Parlamentssitzung daran, soziale Durchmischung könne nicht aufdoktriniert werden. Susanne Hartmann bezeichnete das Anliegen als Strategie und wies darauf hin, die soziale Durchmischung gehöre zu den Legislaturzielen des Stadtrates. Sie forderte das Parlament auf, sich klar zu werden, ob es soziale Durchmischung überhaupt will. Die Parlamentarier folgten dem Stadtrat und schrieben das Postulat mit klarem Mehr ab. (ph)

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