KATHOLIKEN: Zusammenarbeit verstärken

Die drei Kirchgemeinden der Seelsorgeeinheit Oberbüren-Niederbüren-Niederwil wollen einen Zweckverband gründen. An der Bürgerversammlung in Niederwil wurde über die Vorarbeiten informiert.

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Die katholische Kirche in Niederwil mit dem aussen renovierten Pfarrhaus. (Bild: PD)

Die katholische Kirche in Niederwil mit dem aussen renovierten Pfarrhaus. (Bild: PD)

Die Vorarbeiten zur Gründung eines Zweckverbandes der katholischen Kirchgemeinden der Seelsorgeeinheit Oberbüren-Niederbüren-Niederwil sind im vollen Gange. Die Statuten seien sowohl von den drei Kirchenverwaltungsräten als auch vom Administrationsrat genehmigt worden, informierte Präsident Karl Schönenberg an der Bürgerversammlung in Niederwil. Jede Kirchgemeinde wird an der Delegiertenversammlung und im Verwaltungsrat mit gleicher Anzahl Stimmen vertreten sein.

Für die gemeinsamen Kosten werden die drei Kirchgemeinden gemäss dem bisherigen Verteilschlüssel aufkommen: Die eine Hälfte wird zu je einem Drittel, die andere Hälfte nach Anzahl Katholiken aufgeteilt. Operativ soll der Zweckverband ab 2018 seine Tätigkeit aufnehmen.

Kirchliche Jugendarbeit intensiviert

Viel zu reden und zu schreiben gab in letzter Zeit die Neuorganisation des Unterrichts Ethik-Religion-Gemeinschaft (ERG) im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21. Karl Schönenberger betonte, dass im Bereich der Primarschule Niederwil alle Beteiligten aus Schule und Kirche einvernehmlich und konstruktiv zusammengearbeitet hätten. Die Verstärkung des Pastoralteams sei wie geplant umgesetzt worden und habe sich bewährt. Insbesondere habe die kirchliche Jugendarbeit wieder intensiviert werden können. In diesem Zusammenhang teilte der Präsident mit, dass sich Rolf Tihanyi, seit 2011 Teamkoordinator und Pfarreibeauftragter für Niederwil, entschieden hat, eine neue berufliche Herausforderung in Zuzwil-Züberwangen anzunehmen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.

Die auf der Ostseite des Friedhofs entstehende Überbauung Schmiedstrasse hat den Gemeinderat veranlasst, dem Landschaftsarchitekten Martin Klauser den Auftrag für eine Gesamtgestaltungsüberprüfung zu erteilen. Als Erstes wird auf der neuen Friedhofmauer eine Efeuhecke mit integriertem Maschendrahtzaun als Sicht- und Zutrittsschutz erstellt. In weiteren Etappen sollen ein Gemeinschafts- grabfeld und ein neuer Standort des Kindergrabfeldes bestimmt werden. Für den alten Friedhof, der im Eigentum der Kirchgemeinde ist, macht sich der Kirchenverwaltungsrat ebenfalls Gedanken über die künftige Gestaltung und Nutzung.

Die Aussenrenovation des Pfarrhauses wurde im Herbst 2015 abgeschlossen. Obwohl es sich um ein historisches Gebäude mit zusätzlichen Risiken handelt, musste der bewilligte Baukredit von 207 000 Franken nicht voll ausgeschöpft werden. Die Kirchbürger genehmigten die Bauabrechnung über 202 754 Franken denn auch ohne Diskussion. (pd/urb)