Katerball zog 1300 Besucher an

Mit zwei kleinen Neuerungen wartete die neuste Austragung des Katerballs auf. Der Gaudi-Saal ersetzte zum ersten Mal den altbekannten Oldie-Saal, und im Kater-Saal traten keine Guggen mehr auf. Die Bilanz: Alles richtig gemacht.

Christoph Heer
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Bild: Picasa

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RICKENBACH. Eines vorweg, im kommenden Artikel werden die Katerball-Besucher nur mit Vornamen erwähnt. Zu viele gaben dem Schreibenden an, dass sie am gestrigen Freitag blaugemacht – sprich, sich beim Arbeitgeber krank gemeldet – haben. Da war zum Beispiel die süsse Erdbeere, 19jährig, welcher es schon weit vor Mitternacht nicht mehr ganz so gut ging. Sie betonte jedoch, dass der Katerball von Jahr zu Jahr besser wird. Fünf Jahre Katerball-Pause haben indes Manuela aus Jonschwil und Simone aus Schwarzenbach hinter sich. «Schön, wieder mal hier zu sein. Auch wenn wir zur älteren Generation gehören, der Stimmung tut das jedoch keinen Abbruch. Sowieso kennen wir fast alle, die hier für die tadellose Durchführung dieses Balls zuständig sind, denen gebührt ein grosses Lob.» Premiere feierte am Donnerstagabend dafür Celine aus Wil. «Ich bin zum ersten Mal am Katerball und ich kann nur sagen: super, toll, genial, was hier abgeht.» Und kurz vor Mitternacht haben auch Ricco und Kevin (beide Region Wil) ihre Betriebstemperatur erreicht. «Die Post geht ab, aber Vollgas. Je nach dem, was noch alles passiert, entscheiden wir gegen Morgen hin, ob es noch zur freitäglichen Arbeit reicht oder nicht.»

Keine Guggen im Kater-Saal

Das umsichtige Organisationskomitee verfeinert den Anlass immer wieder mit kleinen Nuancen. So traten zum ersten Mal keine Guggenmusiken mehr im grossen Kater-Saal auf. Eine gute Entscheidung, ergab sich so klar mehr Platz für die tanzwütigen Fasnächtler. Die Partyband Indigo brachte den Saal zum Kochen. Die Voll-Gas-Chlöpfer (Wiezikon), die Schprötzchante (Zuzwil), die Wiler Semphoniker, die Glöggli Clique (Amriswil) und die Schlosshüüler (Bürglen) spielten indes im neu geschaffenen Gaudi-Saal. In Abwechslung mit dem Sound von DJ Mario liessen es die Formationen krachen. Bettina Brauchli vom OK erklärte, dass der Oldie-Saal ein Auslaufmodell war, «darum haben wir ihn einfach in den Gaudi-Saal umfunktioniert». Und wieder gibt ihnen der Erfolg recht; denn auch hier zeichnete sich schnell ein markant hoher Partypegel ab.

Friedliches Fest

Der 54. Katerball wurde einmal mehr von der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen, dem TV Aegelsee, dem Musikverein Harmonie Rickenbach und dem Männerchor Rickenbach organisiert. Das Fest blieb ausnahmslos friedlich und wurde von etwa 1300 Personen – davon die Meisten maskiert – besucht.

Die meisten Besucher des Katerballs erschienen maskiert. Bereits zum 54. Mal ging dieser über die Runde. (Bilder: Christoph Heer)

Die meisten Besucher des Katerballs erschienen maskiert. Bereits zum 54. Mal ging dieser über die Runde. (Bilder: Christoph Heer)

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