Kasperli auf der Spur des Hasen

«Kasperli» überlebt sich nie - das Puppenspiel erst recht nicht. Dies beweist der überwältigende Erfolg der Aufführung in der Turnhalle von Magdenau.

Myrta Fischer
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MAGDENAU. «Heute gehen wir ins Kasperlitheater» hiess es in zahlreichen Familien, als der Tag der lange angekündigten Aufführung endlich nahte. Schliesslich waren es 185 Kinder, Mütter, Väter, Tanten, Grossmütter oder Grossväter, welche die Magdenauer Schulhausturnhalle füllten und das Puppenspiel der beiden Kirchbergerinnen Heidi Egli und Monika Kuhn erwarteten, welches die beiden Frauengemeinschaften Wolfertswil-Magdenau und Degersheim organisiert hatten.

Keine Zeit für den Hasen

Der Kasperli schenkte der Prinzessin einen Hasen. Da die Prinzessin aber in die Klavierstunde und dann zur Tanzstunde musste, hatte sie keine Zeit für den Hasen. Dieser langweilte sich und büxte aus. Kasperli und sein Freund Seppli gingen auf die Suche. Beim Zwerg Heckenbart mussten sie drei Aufgaben lösen. Nachdem sie diese mit Hilfe der Kinder gelöst hatten, fanden sie im geheimnisvollen Tierreich den Hasen samt Freunden. Es bedurfte schon einiger Karotten, bis er sich dazu überreden liess, zusammen mit seinen neuen Freunden ins Schloss der Prinzessin zurückzukehren.

Kuchen zum Abschied

«Mami, wänn gits Chuechä?», fragte ein Kind zwischendurch in die Dunkelheit der Halle. Diesen gab es dann anschliessend draussen auf dem Pausenplatz samt Wasser und Sirup.

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