Karin Keller-Sutter wird 2017 Präsidentin des Ständerats

WIL. Nimmt alles den vorgesehenen Gang, wird die Wiler Politikerin Karin Keller-Sutter in der Wintersession 2017 zur Präsidentin des Ständerats gewählt. Der Weg dahin ist seit zwei Jahren vorgezeichnet. Im Ständerat dauert die Laufbahn zur Präsidentin fünf Jahre.

Hans Suter
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Die Wilerin und St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter mit Bundesrat Alain Berset (rechts) und dem Zürcher FDP Ständerat Felix Gutzwiller. (Bild: ky/Peter Klaunzer)

Die Wilerin und St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter mit Bundesrat Alain Berset (rechts) und dem Zürcher FDP Ständerat Felix Gutzwiller. (Bild: ky/Peter Klaunzer)

WIL. Nimmt alles den vorgesehenen Gang, wird die Wiler Politikerin Karin Keller-Sutter in der Wintersession 2017 zur Präsidentin des Ständerats gewählt. Der Weg dahin ist seit zwei Jahren vorgezeichnet. Im Ständerat dauert die Laufbahn zur Präsidentin fünf Jahre. 2013 wurde Karin Keller-Sutter als Ersatzstimmenzählerin ins Büro des Ständerats gewählt, ein Jahr später als Stimmenzählerin.

In dieser Woche nun wurde die am 22. Dezember 52jährig werdende Wilerin zur zweiten Vizepräsidentin gewählt, nächstes Jahr folgt die Wahl zur ersten Vizepräsidentin. Als Vizepräsidentin ist die ausgebildete Konferenzdolmetscherin und ehemalige St. Galler Regierungsrätin weiterhin Mitglied des Büros und gleichzeitig Mitglied des engeren Präsidiums. In der Wintersession 2017 schliesslich steht die Wahl zur Ständeratspräsidentin an. Damit würde erstmals eine Wilerin den Ständerat präsidieren.

Karin Keller-Sutter ist ausserdem Mitglied der einflussreichen ständerätlichen Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK), der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) und Mitglied dreier Delegationen. Die Politikerin wirkt auch in Räten juristischer Personen mit. Unter anderem ist sie Mitglied des Verwaltungsrats der NZZ-Mediengruppe AG, zu der auch die Wiler Zeitung gehört.

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