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«Kapo der Zukunft» wird realisiert: Ab Montag 32 Polizisten mehr in Wil

Der Polizeistützpunkt Oberbüren wird für ein halbes Jahr vom ehemaligen Feuerwehrdepot Wil aus operieren. Der Grund liegt in der Umsetzung des Projekts «Kantonspolizei der Zukunft»: Oberbüren wird zu einem Stützpunkt mit 60 statt 32 Polizeiangehörigen ausgebaut.
Hans Suter
Die einstige Autobahnpolizei ist zur mobilen Polizei ausgebaut geworden und kann alle polizeilichen Aufgaben im ganzen Kantonsgebiet wahrnehmen. (Bild: PD)

Die einstige Autobahnpolizei ist zur mobilen Polizei ausgebaut geworden und kann alle polizeilichen Aufgaben im ganzen Kantonsgebiet wahrnehmen. (Bild: PD)

Der Ruf nach mehr Polizei hat in der Gesellschaft eine unüberhörbare Lautstärke erreicht. Das St. Galler Kantonsparlament hat die Rufe gehört und zusätzliche Stellen für das Polizeikorps bewilligt. Die Polizei ihrerseits hat das Projekt «Kantonspolizei der Zukunft» (KdZ) entwickelt, um die Polizeipräsenz in den Regionen sichtbar zu verstärken und die Verfügbarkeit und Koordination der mobilen Einsatzelemente zu optimieren. «Es war eine klare politische Forderung nach mehr Polizeipräsenz», hält Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, fest. «Und es entspricht auch dem Empfinden breiter Bevölkerungskreise.»

Mehr Einsatzkräfte und schneller am Einsatzort

In der Polizeiregion Fürstenland-Neckertal ist die Umsetzung des Projekts «Kantonspolizei der Zukunft» auf den 1. Juli geplant, wie die Staatskanzlei gestern mitteilte. Mit der Umsetzung der KdZ stehen vor allem an Wochenenden und in polizeilich kritischen Zeiten mehr Mitarbeitende im Einsatz. Die Polizei passt sich damit den Veränderungen an, die eine 24-Stunden-Gesellschaft mit sich bringt. «Wir erhöhen damit nicht nur die subjektive Sicherheit, sondern auch die Effizienz, indem wir die Einsatzkräfte rascher vor Ort bringen», sagt Gian Andrea Rezzoli. Um dies in der Polizeiregion Fürstenland-Neckertal realisieren zu können, werden Personalverschiebungen von den Polizeistationen hin zu den mobilen Elementen notwendig. Eine stetige Personalaufstockung, wie sie vom Kantonsrat gebilligt wurde, war die unabdingbare Voraussetzung für den künftigen Erfolg dieser Strategie.

Sanierung und Umbau in Oberbüren nötig

Das alte Feuerwehrdepot an der Tonhallestrasse ist ideal für die rund zehn Polizeifahrzeuge. (Bild: Hans Suter)

Das alte Feuerwehrdepot an der Tonhallestrasse ist ideal für die rund zehn Polizeifahrzeuge. (Bild: Hans Suter)

Um den Betrieb mit neu 60 statt wie bisher 32 Polizistinnen und Polizisten auf dem Polizeistützpunkt gewährleisten zu können, muss dieser zuerst an die neuen Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig erfolgen dringende Renovationsarbeiten. Die Arbeiten werden von Februar bis Juni ausgeführt. Während der Bauphase kann der Betrieb auf dem Polizeistützpunkt Oberbüren allerdings nicht aufrechterhalten werden. Zwar bleibt in Oberbüren eine Aussensprechstelle mit Verbindung zur Kantonalen Notrufzentrale bestehen, die 32 Personen umfassende Belegschaft des Stützpunkts hingegen wechselt ins alte Feuerwehrdepot nach Wil. Dort wiederum wird es aus baulichen Gründen keinen Schalterdienst geben. «Die Anliegen der Bevölkerung werden wie üblich bei jeder Polizeistation entgegengenommen», sagt Rezzoli. «Die telefonische Erreichbarkeit ist nach wie vor über die Telefonnummer 058 229 81 00 gewährleistet.»

Share-Desk-System kann in Wil geübt werden

Auf dem ausgebauten Polizeistützpunkt Oberbüren werden die 60 Mitarbeitenden ab 1. Juli keine persönlich zugeteilten Arbeitsplätze mehr vorfinden. «Wir führen das Share-Desk-System ein», sagt Rezzoli. «Wer Dienst hat, holt sein persönliches Rollmöbel und sucht sich einen freien Arbeitsplatz», wie es in der Privatwirtschaft oft zu finden ist. Im Provisorium in Wil wird dieses System bereits zum Einsatz gelangen.

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