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Kantonsrat genehmigt Gelder aus Lotteriefonds für Hof und Bühne Thurtal

In seiner Session genehmigte der Kantonsrat Beiträge aus dem Lotteriefonds. In den Genuss kommt neben dem Hof zu Wil auch die Bühne Thurtal. Diese ging in der Botschaft zum Kantonsratsbeschluss jedoch vorerst vergessen.
Gianni Amstutz
Der Kantonsrat genehmigte 99400 Franken aus dem Lotteriefonds für die dritte Bauetappe im Hof. (Bild: PD)

Der Kantonsrat genehmigte 99400 Franken aus dem Lotteriefonds für die dritte Bauetappe im Hof. (Bild: PD)

Zweimal pro Jahr spricht der Kantonsrat Beiträge für gemeinnützige Vorhaben, vorab im Bereich Kultur. So fliessen in diesem Jahr rund 20,8 Millionen Franken in Projekte des Kantons St. Gallen. Unter den an der Dienstagssitzung des Kantonsrats berücksichtigten Beitragsgesuchen finden sich auch zwei mit Bezug zur Stadt Wil.

Eines ist der Hof zu Wil. Dieser wurde in bisher zwei Bauetappen teilweise restauriert und für eine öffentliche Verwendung nutzbar gemacht. In einer dritten und vorerst letzten Etappe soll dieser Prozess auf weitere Räumlichkeiten ausgeweitet werden. Die baulichen Eingriffe sollen dabei möglichst zurückhaltend sein, um der Bausubstanz nicht zu schaden. Da das Gebäude von nationaler Bedeutung ist, erhält es vom Kanton 40 Prozent an die denkmalpflegebedingten Aufwendungen von 248400 Franken, also 99400 Franken.

Ein zweites Projekt mit Bezug zur Region Wil musste im Kantonsrat einen kleinen Umweg nehmen, um einen Förderbeitrag zu erhalten. Die Bühne Thurtal aus Wil beantragte 40000 Franken für die Aufführung des Freilichtspiels «Ueli Bräker – der Arme Mann im Tockenburg» in Wattwil. Irrtümlicherweise wurde das Gesuch jedoch nicht in die ordentliche Botschaft und den Entwurf zum Kantonsratsbeschluss eingefügt. «Wo gearbeitet wird, passieren Fehler», sagte SVP-Kantonsrat Christian Spoerlé. Da die Bühne Thurtal auf einen Entscheid über die Fördergelder in diesem Sommer angewiesen ist, beantragte Spoerlé, den Beitrag von 40000 Franken aus dem Lotteriefonds für das Freilichtspiel nachträglich aufzunehmen. Alle Fraktionen unterstützten diesen Antrag. Er wurde folglich mit 96 Ja- und nur einer Nein-Stimme genehmigt.

Der Kantonsrat sprach schliesslich mit 98:0 Stimmen, bei drei Enthaltungen, Beträge in Höhe von insgesamt 5,53 Millionen Franken.

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