Kantonales Baudepartement bewilligt Wasserbauprojekt

FLAWIL. Wenn es stark und lange regnet, drohen der Buebentaler- und der Aeschbach über die Ufer zu treten und das Siedlungsgebiet zu überschwemmen. Vor mehreren Jahren haben deshalb die Gemeinden Flawil und Oberuzwil ein gemeinsames Projekt für den Ausbau der beiden Bäche ausgearbeitet.

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Der Buebentalerbach: Bei starkem Regen tritt er über das Ufer. (Bild: pd)

Der Buebentalerbach: Bei starkem Regen tritt er über das Ufer. (Bild: pd)

FLAWIL. Wenn es stark und lange regnet, drohen der Buebentaler- und der Aeschbach über die Ufer zu treten und das Siedlungsgebiet zu überschwemmen. Vor mehreren Jahren haben deshalb die Gemeinden Flawil und Oberuzwil ein gemeinsames Projekt für den Ausbau der beiden Bäche ausgearbeitet. Dieses lag im September 2010 öffentlich auf, was Einsprachen zur Folge hatte.

Nach langwierigen Verhandlungen konnten die Einsprachen im letzten Herbst bereinigt werden. Das Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigte nun das Wasserbauprojekt Buebentaler- und Aeschbach.

Das Projekt umfasst die Offenlegung des heute unterhalb des Mühleweihers eingedolten Gewässerabschnitts, und die Aufhebung der Speisung des Dorfbachs. Der offen geführte Gewässerabschnitt wird revitalisiert sowie landschaftlich und ökologisch aufgewertet.

«Voraussichtlich im November 2016 soll der Bürgerversammlung ein Kreditgutachten unterbreitet werden», sagt René Bruderer, Geschäftsleiter Bau und Infrastruktur der Gemeinde Flawil. Sofern der Durchlass unter der Wilerstrasse wie geplant im Oktober 2016 fertig gestellt ist, folgen danach die Bauarbeiten am Lehmtobelbach. Diese sollten bis Frühling 2017 abgeschlossen sein. Anschliessend könnten die Bauarbeiten am Buebentalerbach starten. Voraussetzung dafür ist, dass die Bürgerversammlung den Kredit genehmigt. (rkf)