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Kanton verzögert Sanierung der
Wiler-/St.Gallerstrasse

Der Baubeginn für die Neugestaltung der Wiler-/St.Gallerstrasse in Flawil verzögert sich. Obwohl einige der 34 Einsprachen zurückgezogen worden sind. Dem Tiefbauamt des Kantons fehlen für eine zeitnahe Behandlung der Restlichen die Ressourcen.
Andrea Häusler
Die Kantonsstrasse durch das Flawiler Dorfzentrum kann wohl nicht geplant in den Jahren 2019/2020 gebaut werden. (Bild: imagevideo/Beat Schiltknecht)

Die Kantonsstrasse durch das Flawiler Dorfzentrum kann wohl nicht geplant in den Jahren 2019/2020 gebaut werden. (Bild: imagevideo/Beat Schiltknecht)

«Noch befindet sich das Kantonsstrassenprojekt Wiler- und St. Gallerstrasse einigermassen auf Kurs», schreibt der Flawiler Gemeinderat. Doch die Bearbeitung der beim Kanton St. Gallen eingegangenen Einsprachen brauche mehr Zeit als erwartet. «Dies wird aus heutiger Sicht zu einer Verzögerung des auf 2019/2020 geplanten Beginns der Bauarbeiten führen.» Wie weit sich der Baustart dadurch zeitlich hinausschiebt, ist unklar.

Im Gegensatz zu den Gründen, die der Rechtsdienst des Tiefbauamts des Kantons St. Gallen in einem Schreiben an die betroffenen Grundeigentümer angibt. In der entsprechenden Stellungnahme wird festgehalten, dass es «wegen mangelnder Ressourcen im Tiefbauamt leider nicht möglich sei, sämtliche Einsprachen gleichzeitig zu bearbeiten.»

Gemeinderat hat interveniert

Der Gemeinderat ist über die Antwort des kantonalen Tiefbauamts alles andere als erfreut. Denn aus dessen Sicht wäre eine zeitnahe Umsetzung des vom Kanton erarbeiteten Projekts wünschenswert. Er hat deshalb bei den kantonalen Stellen interveniert und zur Antwort erhalten, dass bei einigen Einsprachen zusätzliche, zeitintensive Abklärungen zu treffen seien. Die Abklärungen müssten von verschiedenen Dienststellen im kantonalen Tiefbauamt in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro getroffen werden. Leider sei es wegen mangelnder Ressourcen im Tiefbauamt nicht möglich, sämtliche Einsprachen gleichzeitig zu bearbeiten.

34 Einsprachen gegen das Projekt

Entlang der Wiler- und St.Gallerstrasse, zwischen Isnyplatz und Landbergstrasse, gibt es über 100 Grundeigentümer, die vom Projekt betroffen sind. 34 hatten während der Auflagefrist der Projektpläne - zwischen dem 7. Juni und 6. Juli 2017 – aus unterschiedlichen Gründen beim kantonalen Tiefbauamt eine Einsprache deponiert. Ende 2017 wurden durch den Rechtsdienst des kantonalen Tiefbauamts Verhandlungen mit allen Einsprechern geführt. «Diese sind grösstenteils erfolgreich verlaufen und in der Folge wurde auch tatsächlich ein Teil der Einsprachen zurückgezogen», schreibt der Gemeinderat. Die Bearbeitung der noch verbliebenen Einsprachen dauert hingegen länger.

Der lange Weg zum Ziel

Die Neugestaltung der Kantonsstrasse zwischen Isnyplatz und Landbergstrasse kostet die Gemeinde – nach Abzug der Bundesbeiträge – netto 3,7 Millionen Franken. Gegen den Vernehmlassungsbeschluss des Flawiler Gemeinderats war im Mai 2016 erfolgreich das Referendum ergriffen worden. Von den Gegnern des Bauvorhabens waren die Kosten kritisiert und der Nutzen in Frage gestellt worden.. An der Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 sprachen sich dann aber 1596 Stimmberechtigte für die Sanierung der Wiler-/St. Gallerstrasse aus; 1388 lehnten das Vorhaben ab. Dies bei einer Stimmbeteiligung von fast 50 Prozent. (ahi)

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