Kanton für Oberstufenschulgemeinde

Kurz vor der Bürgerversammlung nahm der Kanton Stellung zur Oberstufenfrage: Alle drei Varianten, die in Zuzwil im Juni zur Abstimmung gelangen, sind möglich – auch wenn der Kanton eine eigene Oberstufe «von der Sache her als nicht nachvollziehbar» beurteilt und auch eine Lösung mit dem St.

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Kurz vor der Bürgerversammlung nahm der Kanton Stellung zur Oberstufenfrage: Alle drei Varianten, die in Zuzwil im Juni zur Abstimmung gelangen, sind möglich – auch wenn der Kanton eine eigene Oberstufe «von der Sache her als nicht nachvollziehbar» beurteilt und auch eine Lösung mit dem St. Katharina nur unter bestimmten Bedingungen «toleriert». Unterstützt wird die 50:50-Lösung mit Niederhelfenschwil.

Allerdings sei auch dies nicht die beste Variante, wie aus dem Schreiben des Kantons hervorgeht: «Die sachlich ideale Lösung der Oberstufenfrage bleibt aus unserer Sicht die Bildung einer gemeinsamen Oberstufenschulgemeinde Niederhelfenschwil-Zuzwil.» Nur: Niederhelfenschwil lehnt diese Variante ab, weshalb sie auch in Zuzwil nicht zur Wahl steht.

Daran störte sich SVP-Präsident Robert Mozer: «Der Stimmbürger muss die Möglichkeit haben, auch zu dieser Variante seine Meinung abzugeben.» Er stellte den Antrag, die gemeinsame Oberstufenschulgemeinde ebenfalls auf dem Stimmzettel aufzuführen. Aus Gründen der Rechtswidrigkeit wurde jedoch nicht darüber abgestimmt. (ir.)

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