Kannibalen und die Liebe

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Wil Die beiden bedeutenden Zürcher Zeitungen sind voll des Lobes. «Die Mischung der Genres gelingt toll und unerwartet», schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Der Tagesanzeiger doppelt nach: «Ein grosser Spass». Die Rede ist vom Bühnenstück «Häuptling Abendwind und das gräuliche Festmahl», das am Freitag, 1. Dezember, um 20 Uhr in der Tonhalle aufgeführt wird. Bei der Burleske von Johann Nepomuk Nestroy, unterlegt mit der Musik von Jacques Offenbach, handelt es sich um eine Koproduktion des Theaters Kanton Zürich und des Opernhauses Zürich.

Inhaltlich geht es um eine einsame Insel in Ozeanien. Ein Naturforscher, der durch eine TV-Sendung einem breiten Publikum bekannt geworden ist, begibt sich in die Südsee, um die Sitten der letzten dort lebenden Kannibalen zu erforschen. Jacques Offenbachs Operette war 1857 in Paris uraufgeführt worden. Für die zeitgenössische Adaption ist Stephan Benson verantwortlich. Die Regie führt Rüdiger Burbach, die mu­sikalische Leitung hat Thomas Barthel inne. Tickets unter www.tonhallewil.ch . (pd)