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«Kann mit 3000 Fans leben»

WIL/ST.GALLEN. Nur knapp und in der Verlängerung ist der FC Wil im Cup-Viertelfinal am FC Zürich gescheitert. Das 2:4 hatte Anerkennung und eine schlaflose Nacht bei Clubpräsident Roger Bigger zur Folge.
Simon Dudle/Christoph Heer
Bild: SIMON DUDLE/CHRISTOPH HEER

Bild: SIMON DUDLE/CHRISTOPH HEER

«Obwohl wir verloren haben, bin ich stolz auf die Mannschaft», sagte Wils Trainer und Sportchef Axel Thoma wenige Minuten nach Spielschluss an der Medienkonferenz. Auch andernorts blieb man nüchtern: «Der FC Zürich war zum Schluss etwas abgeklärter. Doch die Wiler haben tolle Moral bewiesen. Es hat grossen Spass gemacht, bei diesem Cupspiel dabei zu sein», sagte Wils Stadtpräsidentin Susanne Hartmann.

«Immer mit Verzögerung»

2950 Zuschauer waren an diesem kalten Mittwochabend in die St. Galler AFG Arena gekommen – und somit so viele wie noch nie an ein Wiler Heimspiel in dieser Saison. Vor dem Anpfiff waren die Hoffnungen unter den Wiler Anhängern gross. «Immer wieder wird der FC Wil unterschätzt. Wenn die Mannschaft einmal mehr über uns hinauswachsen kann, liegt ein Sieg drin», sagte Marc Fehr aus Aadorf vor dem Anpfiff. Vreni Hauser aus Wil doppelte nach: «Die Wiler haben nichts zu verlieren. Schön, dass sie einmal mehr so weit gekommen sind. Ich hoffe auf viele Tore.»

Die Hoffnung wurde erfüllt. Sechs Treffer war noch das absolute Minimum. Beide Mannschaften vergaben fast schon unzählige weitere Möglichkeiten, so dass es am Ende auch 6:6 hätte stehen können. Die Schlüsselszene ereignete sich nach gut einer Stunde, als den Wilern ein Penalty zugesprochen wurde. Der Uzwiler Mittelfeldspieler Claudio Holenstein zögerte beim Anlauf, schoss zu wenig plaziert und sah seinen Schuss abgewehrt. «Ich laufe immer mit einer kleinen Verzögerung an. Leider hat der Goalie die Ecke geahnt. Es tut mir leid für die Mannschaft», sagte Holenstein.

Biggers Traum von GC

Für FC-Wil-Präsident Roger Bigger war klar, was die Folgen eines verwerteten Penaltys gewesen wären. «Dann hätten wir in der Folge auf Konter spielen können und gewonnen. Das Quentchen Glück hat uns gefehlt.» So aber hatte Bigger auch am Tag nach einer schlaflosen Nacht gemischte Gefühle. «Die Leistung der Mannschaft war hervorragend. Es ist bitter, so auszuscheiden.» Dabei hatte der Präsident im Vorfeld geträumt, im Halbfinal auf die Grasshoppers zu treffen. Der nächste Gegner wäre effektiv GC gewesen. Zur Zuschauerzahl sagte Bigger: «Mit 3000 Fans kann ich leben. Im Bergholz wären es 5000 gewesen. Auch im Hinblick auf das neue Stadion haben wir gute Eigenwerbung gemacht.»

sport 21

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