Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

KAB räumt auf der Bühne auf

Am Samstag hatte der Schwank «Männerwirtschaft» von Fritz Klein in der Katholischen Unterkirche in Oberuzwil Premiere. KAB-Vorstandsmitglied Thomas Rickenbacher blickt auf den ersten Auftritt der Theatergruppe der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung Oberuzwil-Bichwil zurück und freut sich auf die Aufführungen vom nächsten Wochenende.
Andrea Häusler
Thomas Rickenbacher, Vorstandsmitglied der KAB und Koordinator der Theaterabende in der evangelischen Unterkirche.

Thomas Rickenbacher, Vorstandsmitglied der KAB und Koordinator der Theaterabende in der evangelischen Unterkirche.

Herr Rickenbacher, eine Premiere ist stets von Nervosität begleitet. Wie ist es gelaufen?

Herr Rickenbacher, eine Premiere ist stets von Nervosität begleitet. Wie ist es gelaufen? Sehr gut – in jeder Beziehung. Bereits zur Nachmittagsvorstellung war der Saal mit gut Hundert Besucherinnen und Besuchern überdurchschnittlich gut gefüllt. Und am Abend hatten wir dann nahezu ein volles Haus.

Keine Pleiten, kein Pech, keine Pannen?

Nein. Optimaler hätte das Programm nicht ablaufen können: weder auf der Bühne noch hinter den Kulissen. Die Gastronomie-Equipe war zwar – auch des Angebots wegen, vorgängig ein Nachtessen einzunehmen – gefordert, schaffte es jedoch allzeit, die Gäste aufmerksam und speditiv zu bedienen. Dabei spielte ihnen allerdings auch in die Hand, dass das Publikum gestaffelt eintraf.

Als Koordinator freut es einen natürlich besonders, wenn alles reibungslos vonstattengeht. Und es stimmt zuversichtlich für den nächsten Freitag- und Samstagabend, wenn das Stück, jeweils um 20 Uhr, nochmals aufgeführt wird.

Die Komödie «Männerwirtschaft» verspricht Amüsantes.

In der Tat. Es geht um drei Bauern, zwei Brüder und einen Adoptivsohn, die im Chaos ihrer Wohnung versinken. Jeder der drei Bewohner beschliesst ohne das Wissen der anderen, dass es nun Zeit zum Heiraten sei und schaltet deshalb eine Kontaktanzeige. Neben der Liebe erhofft sich jeder auch eine ordnende Hand auf dem Hof.

Dann taucht die erste Hofdame auf: Die Basis für eine Geschichte voller Irrungen, Wirrungen und Intrigen ist gelegt. Selbstredend spielen sich die Akteure über die drei Akte zu einem Happy End.

Welches war Ihr persönliches Highlight?

Das waren definitiv die Bühnenbilder. Die Bleibe der Bauern ähnelt einer Messiewohnung: Kleider liegen am Boden, Geschirr auf Tischen und Ablagen. Die Stimmung wird extrem gut rübergebracht.

Gab es auch Erfolgserlebnisse neben der Bühne?

Die Tombola erwies sich neuerlich als eine der attraktivsten der Umgebung. Entsprechend gefragt waren die Lose. Bereits nach der ersten Pause waren die 2000 Stück restlos ausverkauft.

Die KAB Oberuzwil-Bichwil unterstützt aus dem Erlös der Theaterabende jeweils gemeinnützige Projekte. Wer profitiert in diesem Jahr?

Das ist noch nicht entschieden. In den vergangenen Jahren haben wir prioritär inländische Projekte berücksichtigt: das vom Felssturz im Sommer 2017 betroffene Dorf Bondo etwa oder den Verein Markthalle Uzwil. Für mich wäre «Ostschweizer helfen Ostschweizern» (OhO) für 2019 eine durchaus unterstützenswerte Aktion. (ahi)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.