Jubiläumsreise ins Welschland

Die Frauenriege Lütisburg reiste in die Westschweiz Die 31 Frauen des Frauenturnvereins Lütisburg verstauten Sack und Pack und wählten einen gemütlichen Platz im Car aus. Die Fahrt über Winterthur und Zürich nach Wynau verlief noch ziemlich ruhig.

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Die Frauenriege Lütisburg reiste in die Westschweiz

Die 31 Frauen des Frauenturnvereins Lütisburg verstauten Sack und Pack und wählten einen gemütlichen Platz im Car aus. Die Fahrt über Winterthur und Zürich nach Wynau verlief noch ziemlich ruhig. In Wynau gab es dann einen Kaffeehalt. Nun waren langsam alle einigermassen wach.

Die Reise führte weiter über Klus–Balsthal–Moutier und Tavannes zum Etang de la Gruyère. Geplant war eine Wanderung um den Weiher. Eine Gruppe wollte von dort aus bis nach Saignelégier laufen, andere um den Weiher, und die letzte Gruppe entschied sich für einen Jass im Restaurant. Das Wetter hielt sich auch noch in Grenzen, und so kamen einige nach einem etwas verlängerten Marsch und andere nach einem Apéro in Saignelégier an und hatten Hunger.

Im dreieckigen Hotel

Der Kellner amüsierte sich sehr, da einige mit der französischen Sprache zu kämpfen hatten, sich aber tapfer durchschlugen. Gestärkt vom feinen Mittagessen ging die Reise weiter via La Chaux-de-Fonds und Neuchâtel nach Grandson. Vielleicht wäre die Landschaft schöner gewesen, wenn die Sonne vom Himmel gelacht hätte. Trotzdem liessen sich die Toggenburgerinnen die Laune nicht verderben.

Die Frauen trennten sich in einige Grüppchen auf, und je nach Interesse wurde eine Bar unsicher gemacht, das Schloss besichtigt oder einfach nur durch das Städtchen gebummelt. Jetzt war es Zeit, sich weiter auf den Weg nach Montreux zu machen.

Am Abend trafen sie im dreieckigen Hotel Eurotel Riviera mit 16 Etagen und 152 Zimmern ein. Im Speisesaal vom Hotel konnten sie einen feinen Znacht geniessen.

Alle fanden, dass sie nun den ganzen Tag viel zu gesund gelebt hätten, und dass sie so unmöglich schon ins Bett gehen könnten. Einige gingen ins Spielcasino, und andere wollten einen Schlummertrunk geniessen. Um Mitternacht waren dann die meisten in der Klappe. Einige mit Gewinn in der Hosentasche und andere mit etwas genügend Alkohol im Blut.

Letzter Halt in Luzern

Am Morgen danach stand ein reichhaltiges Frühstücksbuffet bereit, und die Frauen stärkten sich für die Besichtigung des Schlosses Chillon. Die Führung war äusserst interessant und gerade das Richtige bei diesem Regenwetter. Dann ging die Reise weiter nach Aigle über den Col de Pillon nach Zweisimmen. Trudi Wild unterhielt mit Witzen und entschuldigte sich beim Chauffeur für die Unschuld der Witze. Einen letzten Halt machten sie in Luzern. Bei schönem Regenwetter genossen sie eine Stunde in der Stadt.

Annelies Räss versüsste die Heimfahrt mit Witzen. (cht.)