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JUBILÄUM: Stiftungsrätliche Kunst für einen guten Zweck

Anfang Mai feiert das Wohn- und Pflegeheim, kurz WPH genannt, in Flawil das zehnjährige Bestehen unter dem Motto «Leben und arbeiten mit Herz». Am Mittwoch, 3. Mai, findet eine Vernissage und am Sonntag, 7. Mai, ein Tag der offenen Tür statt.

Als «Heim, das keine Vergleiche zu scheuen braucht», beschrieb Stiftungsratspräsident Urs Huber das neue Wohn- und Pflegeheim vor zehn Jahren. Diese Aussage gilt heute noch. Die Zimmer sind hell, die Aufenthaltsräume auch. Es gibt genügend Platz für Treffen der Bewohnerinnen und Bewohner und ihren Angehörigen und Gästen, drinnen wie draussen. Und damals wie heute erfüllt das WPH «ein zentrales Anliegen der Altersbetreuung in Flawil», wie der damalige Gemeindepräsident Werner Muchenberger bei der Einweihung festhielt. Und für dieses Anliegen engagiert sich auch die Heimleitung. Heimleiter Paul Seifert, er war schon bei der Einweihung ­dabei, sagt: «Wir tun das gerne.» Und rückblickend anerkennt er die «tolle Zusammenarbeit im Heim, dank der wir viel erreicht haben». Es dauerte aber lange, bis das neue Heim 2007 eingeweiht werden konnte. Ab 1992 wurden verschiedene Anläufe unternommen, denn das Altersheim im Feld war in die Jahre gekommen und vermochte den Anforderungen nicht mehr zu genügen. Nach zum Teil emotional geführten Diskussionen war es im Mai 2003 so weit. Die Flawiler stimmten einem Baukredit von etwa 20 Millionen Franken für ein neues Wohn- und Pflegeheim deutlich zu. Zwei Jahre später der Spatenstich und im April 2007 die Einweihung des neuen Wohn- und Pflegeheims.

Malen für einen guten Zweck zum Jubiläum

«Leben und arbeiten mit Herz» – das haben sich die WPH-Mitarbeitenden aufs Banner geschrieben. Das ist denn auch das Motto der Jubiläumsfeiern. Mit viel Herzblut haben sich zum Beispiel 31 Frauen und Männer, WPH-Mitarbeitende und Stiftungsräte, am Malprojekt mit dem Engelburger Zeichenlehrer Josy Murer beteiligt. Etwa 40 während dieses Projekts entstandene Bilder werden von Ende April bis Ende Juni ausgestellt und für je 200 Franken verkauft. 100 Franken bekommen die Kunstschaffenden, die anderen 100 Franken kommen der Stiftung Indienhilfe der Wilerin Gritli Schmied, Mutter einer Mitarbeiterin im WPH, zugute. Die Vernissage findet am Mittwoch, 3. Mai, 19.15 Uhr statt. Gritli Schmied wird anwesend sein. Gleichentags wird das Kasperlitheater Kirchberg die Kinder unterhalten.

Neue Erkenntnisse im Simulationsanzug

Am Sonntag, 7. Mai, ist die ganze Bevölkerung von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür eingeladen. Während des ganzen Tages sind freie und geführte Rundgänge durch das Haus möglich. Und wer gerne ein Erinnerungsfoto nach Hause nehmen möchte, der kann in der Fotobox ein Porträt «schiessen». Interessierte erhalten zudem die Gelegenheit, mit einem Simulationsanzug altersbedingte Einschränkungen hautnah zu erleben. Oder mit verschiedenem Simulationsmaterial zu erfahren, was es bedeutet, eine Sehbehinderung zu haben. Geübt werden kann auch die Erste Hilfe. Im WPH Lernende stellen ihre Berufe vor, messen Blutdruck und Blutzucker. Vorgestellt wird zudem das Projekt «Neues Wohnen in der Alten Post». Anwesend sein werden auch verschiedene öffentliche Institutionen. Verpflegungsmöglichkeiten werden im Festzelt angeboten. (mb)

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