JONSCHWIL: Tieferer Steuerfuss ab kommendem Jahr

Die Rechnung 2017 der Gemeinde wird deutlich besser abschliessen als budgetiert.

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Der Jonschwiler Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung vom Quartalsabschluss per Ende September und einer Prognose für das Rechnungsergebnis 2017 Kenntnis genommen, die von der Finanzverwaltung und vom Steueramt erstellt worden sind. Im Budget wurde noch mit einem kleinen Defizit von 22 400 Franken gerechnet. Die Prognose für das Jahr 2017 erwartet jetzt aber ein deutlich besseres Resultat als im Voranschlag.

Überschuss im siebenstelligen Bereich

Er gehe von einem Überschuss im siebenstelligen Bereich aus, teilt der Gemeinderat mit. Die Gründe für die Verbesserung lägen einerseits bei höheren Steuererträgen, insbesondere bei den natürlichen und juristischen Personen, aber auch bei den Grundstückgewinnsteuern. Andererseits würden die Aufwände in den einzelnen Aufgabenbereichen durchwegs tiefer ausfallen als budgetiert. Einzig beim Gesundheitswesen würden die Kosten höher ausfallen, da mehr Beiträge an die Pflegefinanzierung (Heimaufenthalte) und deutlich höhere Spitex-Einsatzstunden zu verzeichnen seien.

Bei der Investitionsrechnung wird prognostiziert, dass die Nettoausgaben mehrere Hunderttausend Franken unter dem Budget liegen werden. Bis Ende Jahr erwartet der Gemeinderat die Schlussabrechnung für den Neubau des Kindergartens in Jonschwil. Er rechnet damit, dass der Kredit von 3,3 Millionen Franken nicht voll ausgeschöpft werden muss.

Im Verlaufe dieses Jahres hat der Gemeinderat neue interne Vorgaben für die Budget-Ausarbeitung erlassen. Alle Abteilungen müssen dabei ihre Eingaben früher machen, sodass bis Ende November ein provisorischer Voranschlag erstellt werden kann. Im Verlaufe des Januars wird dann ein definitives Budget zuhanden der Bürgerversammlung ausgearbeitet. Nicht geändert würden die Vorgaben, die einen sparsamen Einsatz der finanziellen Mittel und einen Verzicht auf nur «Wünschbares» verlangen, schreibt der Gemeinderat.

Aufgrund des erwarteten Rechnungsergebnisses 2017 kündigt der Gemeinderat an, dass er mit dem Budget 2018 einen tieferen Steuerfuss vorschlagen wird. Wie viel das sein wird, lässt er offen. (red)