JONSCHWIL: Integration mit Sport

Der Tennisclub Degenau lud Asylsuchende ein. Die Gemeinde würde sich freuen, wenn das auch andere Vereine täten.

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Die meisten der Asylsuchenden hatten noch nie einen Tennisschläger in der Hand. (Bild: PD)

Die meisten der Asylsuchenden hatten noch nie einen Tennisschläger in der Hand. (Bild: PD)

Der Tennisclub Degenau hat die Asylsuchenden der Gemeinde Jonschwil zu einem Tennis-plausch eingeladen. Rund 15 Asylsuchende jeden Alters – Kinder, Frauen und Männer – folgten der Einladung und versuchten sich in der Sportart von ­Roger Federer. Es sei für alle ein ­interessanter und vergnüglicher Abend gewesen, sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Instruierenden des Tennisclubs, schreiben die Organisatoren.

Die Betreuerinnen der Asylsuchenden und die Gemeindebehörde würden sich freuen, wenn noch mehr Jonschwiler Sportvereine solche Einladungen aussprechen würden. «Das ist ein Puzzleteil bei der Integration der Asylsuchenden; sie kommen in Kontakt mit Einheimischen und lernen zunehmend die deutsche Sprache», sagt Gemeindepräsident Stefan Frei. (red)