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JONSCHWIL: Den Steuerfuss purzeln lassen

Die Rechnung 2017 schliesst mit einem Überschuss von drei Millionen. Der Steuerfuss soll um acht Prozent gesenkt werden.

Anstelle des budgetierten Defizits von 22400 Franken ergab sich in der Rechnung 2017 der Gemeinde Jonschwil ein satter Überschuss von über drei Millionen Franken. Begründet wird diese Rekordsumme mit ausserordentlichen Erträgen von total 1,1 Millionen Franken, die aus Einzonungen erzielt wurden.

Der Gewinn soll für vier Zwecke verwendet werden. Beim Oberstufenzentrum ist eine Zusatzabschreibung von rund einer Million Franken vorgesehen. Die bisherigen Projektkosten für die Schulanlage Schwarzenbach von rund 145500 Franken werden ebenfalls abgeschrieben, wie der Gemeinderat im Mitteilungsblatt schreibt. Das Eigenkapital wird um 472100 Franken erhöht, sodass es 20 Steuerprozente erreicht. Der verbleibende Restüberschuss von knapp 1,4 Millionen Franken wird für eine weitere Vorfinanzierung der Schulanlage Schwarzenbach verwendet, die damit auf rund 2,1 Millionen Franken ansteigt.

Bereits der Steuerabschluss mit einem Plus von 1,6 Millionen Franken lag deutlich über den Budgeterwartungen. Bei den natürlichen Personen wird für 2018 eine Zunahme der einfachen Steuer von 2,9 Prozent budgetiert. Der Gemeinderat sieht daher nun eine Steuerfusssenkung von 145 auf 137 Prozent vor. Mit den Nachzahlungen von 350000 Franken ergibt sich ein Steuerertrag, der rund 1,6 Millionen Franken unter dem Vorjahr liegt. Die Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern werden auf je 220000 Franken geschätzt. Bei den Steuern der juristischen Personen wird mit einer leichten Zunahme auf 900000 Franken gerechnet. Bei den Quellensteuern werden 250000 Franken erwartet, wie es weiter heisst. Unter dem Strich ergibt sich im Budget 2018 ein Aufwandüberschuss von 234300 Franken.

Nettoinvestitionen von 2,6 Millionen Franken

Zusätzlich zu den elf Investitionsprojekten, die der Gemeinderat im Budget 2018 aufgenommen hat, beantragt er der Bürgerversammlung den Kauf des Grundstücks Schulstrasse 40 (Karrer) zum Preis von 740000 Franken für das Verwaltungsvermögen der Gemeinde. Die definitiven Zahlen des Investitionsbudgets 2018 sehen knapp 4 Millionen Franken Ausgaben und knapp 1,4 Millionen Einnahmen vor. Die Nettoinvestitionen belaufen sich damit auf 2,6 Millionen Franken.

Die Finanzplanung 2018 bis 2022 der Gemeinde zeigt für das Jahr 2019 ein ausgeglichenes Ergebnis, wie der Gemeinderat schreibt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass 2019 für das Oberstufenzentrum erstmals keine Abschreibungen mehr anfallen. Von 2020 bis 2022 sind die Planungszahlen leicht negativ. Sie liegen allerdings im jährlichen Streubereich von Rechnung und Budget. In der Planung eingerechnet ist der Neubau der Schulanlage Schwarzenbach. Dieses Generationenprojekt wird während 25 Jahren abgeschrieben. Aus den Zahlen der Finanzplanung zieht der Gemeinderat den Schluss, dass die Steuerfusssenkung auf 137 Prozent für mehrere Jahre verkraftbar ist. (gk/ad)

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