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JONSCHWIL: "110 haben zugeschlagen"

Es ist eine eindrückliche Zahl, die die Gemeinde Jonschwil präsentieren kann. 1,5 Millionen Franken mehr als budgetiert betragen die aktuellen Steuereinnahmen. Ausschlaggebend sind die Nachzahlungen.
Zita Meienhofer
In die Steuerkasse der Gemeinde Jonschwil floss ein grösserer Betrag als budgetiert – dank Nachzahlungen. (Bild: ww.jonschwil.ch)

In die Steuerkasse der Gemeinde Jonschwil floss ein grösserer Betrag als budgetiert – dank Nachzahlungen. (Bild: ww.jonschwil.ch)

Zita Meienhofer

zita.meienhofer@wilerzeitung.ch

450000 Franken mehr als budgetiert waren es im 2016 (insgesamt 747436 Franken). Über dem Voranschlag lagen die Nachzahlungen bei den jeweiligen Steuererträgen in der Gemeinde Jonschwil auch in den Jahren davor. Nun wurde der Steuerabschluss von Jonschwil für das Jahr 2017 präsentiert. Hier ist es vor allem eine Zahl, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht und diese betrifft wiederum die Nachzahlungen: 1380442 Franken. 300000 Franken waren im Budget 2017 aufgeführt, nun gingen 1680442 Franken ein – 5,6 Mal mehr. Stefan Frei, Gemeindepräsident von Jonschwil, erklärt: "Es sind ganz wenige ausserordentliche Einzelfälle, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben." Von den 2372 Steuerpflichtigen der Gemeinde hatten 110 Nachzahlungen zu leisten. "Diese 110 haben zugeschlagen", so Frei. Viel mehr darf Stefan Frei dazu allerdings nicht sagen.

Anstieg von einfacher Steuer prognostiziert

Dieser hohe Betrag an Nachzahlungen führt dazu, dass der Steuerabschluss 2017 mehr als 1,5 Millionen Franken über dem Budget liegt. 12,2 Millionen Franken waren im Voranschlag prognostiziert, auf 13,7 Millionen Franken beläuft sich der Steuerertrag 2017. Im Weiteren ist es auch die Grundstückgewinnsteuer, die positiv zu Buche schlägt. Mit 200000 Franken wurde gerechnet, knapp 349000 Franken sind eingegangen.

Die Verantwortlichen der Gemeinde Jonschwil hatten mit einem Anstieg der einfachen Steuer von 3,05 Prozent gerechnet. "Mit einer Zunahme von 2,25 Prozent wurde dieser Wert allerdings verfehlt", schreibt der Gemeinderat. Das war ebenfalls im Vorjahr der Fall. Der Gemeinderat Jonschwil rechnete mit einem Anstieg der einfachen Steuer von 3,9 Prozent, mit einer Zunahme von 1,9 Prozent wurde dieser Wert deutlich verfehlt. "Im 2018 kann jedoch wieder mit einem Anstieg der einfachen Steuer gerechnet werden", erklärt Stefan Frei. Er begründet seine Aussage mit der Zunahme der Einwohnerzahl in den vergangenen Monaten.

Steuerausstände bereiten nach wie vor Sorgen

Das Ergebnis der Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen vom 2016 mit 1,04 Millionen Franken konnte nicht erreicht werden. Damit wurde jedoch auch nicht gerechnet. 800000 Franken waren im Budget vorgesehen, 849868 Franken wurden eingenommen. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, die den Hauptanteil der Einnahmen ausmachen, konnte das Budget von 9,67 Millionen Franken zwar nicht erreicht werden, die Einnahmen lagen jedoch mit 9,59 Millionen Franken um knapp 200000 Franken über dem Vorjahr.

Was dem Gemeindepräsident im Januar 2016 Sorgen bereitete, bekümmert ihn auch zwei Jahre später noch: der Steuerausstand. Der ist zwar nach 2014 nicht mehr so markant angestiegen wie damals, erhöhte sich jedoch stetig. Ende 2017 betrugen die Ausstände 1,75 Millionen Franken.

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