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Jetzt sind die Planer gefordert

UZWIL. Für die Erweiterung des Seniorenzentrums Sonnmatt in Uzwil hat der Zweckverband einen Projektwettbewerb lanciert. Das Interesse der Architekten und Planer ist gross. Ihre primäre Aufgabe: 80 zusätzliche Pflegeplätze schaffen.
Urs Bänziger
Armin Meier von der Strittmatter Partner AG und Gemeindepräsident Lucas Keel erläutern den Architekten die Ziele der Erweiterung. (Bild: Urs Bänziger)

Armin Meier von der Strittmatter Partner AG und Gemeindepräsident Lucas Keel erläutern den Architekten die Ziele der Erweiterung. (Bild: Urs Bänziger)

Je mehr kreative Köpfe, desto mehr Ideen. 89 Architekten und Planer wollen in den nächsten Wochen und Monaten Vorschläge ausarbeiten, wie das Seniorenzentrum Sonnmatt erweitert werden könnte. Ein solch grosses Interesse am öffentlich ausgeschriebenen Projektwettbewerb hat Gemeindepräsident Lucas Keel nicht erwartet. «Das Preisgericht ist gespannt auf die Vorschläge der Fachleute.»

Wirtschaftlich und zweckmässig

Weil so viele Architekten und Planer am Projektwettbewerb mitmachen, wurden sie in zwei Gruppen durch das Seniorenzentrum geführt. Ihre primäre Aufgabe ist, das Seniorenzentrum um 80 Pflegeplätze zu erweitern, verteilt auf drei Stationen. Lucas Keel schilderte ihnen die Ausgangslage. Bis 2030 müssen die drei Gemeinden innerhalb des Zweckverbands Sonnmatt, Uzwil, Oberuzwil und Oberbüren, 190 zusätzliche Pflegeplätze zur Verfügung stellen. Einen grossen Teil dieser Plätze werde die öffentliche Hand realisieren, es gebe aber auch private Investoren, die Neubauten planen, sagte der Uzwiler Gemeindepräsident.

Die zusätzlich geschaffenen Pflegeplätze in der Sonnmatt müssten wirtschaftlich und zweckmässig sein, aber auch ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. «Wir wollen Pflegeplätze für betagte Menschen schaffen, deren finanzielle Möglichkeiten begrenzt sind», sagte Keel.

Rund 35 Millionen Franken

Der Zweckverband möchte deshalb ein Bauvorhaben realisieren, das im tieferen bis mittleren Preissegment liegt. Nach ersten Schätzungen wird sich das Investitionsvolumen um die 35 Millionen Franken bewegen.

Neben den 80 Pflegeplätzen soll die Erweiterung eine Spitex-Station, eine angepasste oder neue Cafeteria sowie ein selbständiges Ökonomiegebäude oder Kombinationen für Wäscherei, Personal und Gärtnerei beinhalten. Und um Familien zu entlasten, die betagte Menschen pflegen, sollen auch Räume für Kurzaufenthalte geschaffen werden. In der Umsetzung dieser Vorgaben haben die Projektverfasser relativ freie Hand. Sie können die zur Sonnmatt gehörende Scheune, das ehemalige Schwesternhaus und den Zwischentrakt in ihren Vorschlägen abbrechen, nicht aber die beiden Wohnhäuser. Diese bleiben bestehen und werden auch nicht saniert.

Unantastbar ist auch der Grüngürtel, der auf der Nordseite (Richtung Friedhof) als Freiraum und auf der Südseite (Richtung Gupfenstrasse) für eine Wohnüberbauung freigehalten werden muss. Eine zentrale Frage bei der Heimkommission sei die Zimmergrösse gewesen, erklärte der Leiter des Seniorenzentrums, Kurt Marti. «Wir wollen keinen Luxus. Die Kommission ist zum Schluss gekommen, dass die ideale Zimmergrösse bei 23 Quadratmetern und die der Nasszellen bei 5,5 Quadratmetern liegt.» Das Leben der Bewohner soll sich vor allem in Gemeinschaft abspielen, und die Zimmer für die Ruhe und Pflege benützt werden. Angenehm und einladend soll die erweiterte Sonnmatt aber auch für die Besucher sein.

Ein Projekt, das überzeugt

Mit dem Projektwettbewerb sollen auch die Gesamtkosten für das Bauvorhaben möglichst präzise ermittelt werden. Lucas Keel: «Wir brauchen ein Projekt, dessen Sinn und Zweck die Bevölkerung überzeugt und hinter dem sie stehen kann.»

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