Jetzt kommt's knüppeldick

Der EC Wil verliert als Tabellenletzter beim Tabellenzweitletzten Dielsdorf/Niederhasli klar mit 4:1. Ein Drittel gut spielen genügt halt nicht.

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Der Tabellenletzte Wil wurde vom Zweitletzten Dielsdorf/Niederhasli zurückgebunden. (Archivbild: uno.)

Der Tabellenletzte Wil wurde vom Zweitletzten Dielsdorf/Niederhasli zurückgebunden. (Archivbild: uno.)

Eishockey. Die Wiler wurden in den Startminuten vom Gegner komplett überrumpelt. Ein haltbarer Treffer führte schnell zum 1:0 und als die Defensive auch nach diesem Treffer noch schlief, hiess es sogar schon 2:0. Die Wiler kamen in der Folge bis zur Pause nicht mehr ins Spiel. Sie liessen Herz und Kampf komplett vermissen.

Knackpunkt Fünfminutenstrafe

Das Mitteldrittel war aus Wiler Sicht solange etwas besser als in den ersten 20 Minuten, bis Kappenthuler eine Fünfminutenstrafe – sie war sehr hart und wahrscheinlich auch ungerechtfertigt – kassierte. In der folgenden Überzahl schossen die Zürcher das 3:0, welches in Anbetracht der Wiler Leistung schon die halbe Miete zum Sieg war.

Mit dem Schlimmsten befassen

19:5 zugunsten des EC Wil lautete die Schussstatistik im Schlussabschnitt. Die Mannschaft von Trainer André Ruckstuhl dominierte plötzlich das Geschehen, schoss aus allen Lagen und traf nebst zahlreichen Pfosten- und Lattenschüssen gerade ein Mal ins gegnerische Gehäuse. Wäre die Mannschaft das ganze Spiel so aufgetreten, hätte sie wahrscheinlich gewonnen und auch ihren Tabellenrang an den Gegner abgeben können. Jetzt liegt Wil statt zwei Punkte vor vier Punkte hinter dem Zweitletzten und muss sich tatsächlich damit befassen, eventuell gar in die 3. Liga abzusteigen. (uno.)

Dielsdorf-N. – Wil 4:1 (2:0,1:0,1:1) Erlen – 150 Zuschauer – Sr. Brägger/Peter. EC Wil: Raganato; Ambrosetti, Habisreutinger, Schoop, Sprecher, Brugger, Hofer, Kappenthuler, P. Rutishauser, Stiefel, Bachmann, Buchli, Steiger, Brühwiler, Spitzli, Rötheli.