Jetzt geht es um «alles oder nichts»

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Glücksgefühle bei Tobias Wehrli beim Betreten des Olympischen Eises. Der grösste Wunsch ist somit bereits in Erfüllung gegangen. (Bild: PD)

Glücksgefühle bei Tobias Wehrli beim Betreten des Olympischen Eises. Der grösste Wunsch ist somit bereits in Erfüllung gegangen. (Bild: PD)

Eishockey Im ersten Playout-Spiel in der 1. Liga gegen den SC Weinfelden herrscht beim EHC Uzwil Optimismus. Patrick Ammann, Sportchef, Assistent und Spieler in Personalunion bedauert zwar, dass der Mannschaft drei wichtige Teamstützen (Grigioni, Lemm, Nils Seiler) nicht zur Verfügung stehen. «Aber wir bringen drei Linien aufs Eis und diese Spieler wollen alles dafür tun, damit wir den Ligaerhalt schaffen.»

Ammann ist zuversichtlich, dass ein Erfolg gegen Weinfelden dann möglich ist, wenn die aktuelle Torflaute im Team abgelegt werden kann. «Es ist sicher ein Vorteil für uns, dass wir für das erste Spiel der Serie ein Heimspiel haben. Wir rechnen mit der Unterstützung unserer treuen Anhänger.» Ammann ist auch überzeugt, dass die Uzwiler-Offensive den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben wird. Logisch, ist er selber doch ein Stürmer.

Seitens des EHC Uzwil-Trainers Raphael Zahners tönt es aber doch ein bisschen anders. «Wir müssen in der Defensive Stabilität zeigen und uns gut organisiert präsentieren. Dann sind vorne auch Tore möglich.»

Die Playouts finden im Modus «Best-of-five» statt. Drei Siege und der Ligaerhalt sind geschafft. Die Chancen von Uzwil und Weinfelden sind in etwa gleich einzustufen. Ein Abstieg in die 2. Liga wäre für beide traditionsreichen Mannschaften auch deshalb fatal, weil in den nächsten Jahren ein Wiederaufstieg um einiges schwieriger als in den vergangenen wäre. (uno)