Italienische Musik im Kloster

Am nächsten Sonntag, 20. Februar, findet um 17 Uhr ein Konzert mit Gesang und Orgelmusik unter dem Titel «Laudato si, o mi signore» im Kapuzinerkloster Wil statt. Es erklingen ausschliesslich Werke italienischer Komponisten, heisst es seitens der Veranstalter.

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Am nächsten Sonntag, 20. Februar, findet um 17 Uhr ein Konzert mit Gesang und Orgelmusik unter dem Titel «Laudato si, o mi signore» im Kapuzinerkloster Wil statt. Es erklingen ausschliesslich Werke italienischer Komponisten, heisst es seitens der Veranstalter.

Als die Mezzosopranistin Franziska Schnyder auf einer Studienreise in Assisi weilte, stiess sie auf unbekannte Kleinode für Gesang und Orgel von Komponisten aus dem Franziskanerorden. Die kurzen Stücke entstanden in der Tradition des Cäcilianismus um die Jahrhundertwende und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der Titel des Konzertes vom nächsten Sonntagabend weist auf eine Vertonung des Sonnengesanges des heiligen Franziskus von Assisi hin, welche am Schluss des Programms erklingen wird, ist einer Mitteilung zu entnehmen.

Thomas Halter spielt kontrastierend zu den Gesangsstücken italienische Concerti, die zur Zeit Johann Sebastian Bachs auch in Süddeutschland sehr Mode waren. Johann Gottfried Walther (1684–1748), ein Freund und Verwandter des grossen Bachs, hat eine Reihe solcher Orchesterconcerti für Orgel bearbeitet, von denen am Konzertabend einige erklingen.

Der Eintritt zum Konzert am Sonntagabend ist frei. Die Kollekte ist für die Aufwendungen der Künstler bestimmt, so die Organisatoren. (pd.)

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