Isabellas Wunderland

Isabella Weibel hat im Garten für sich, für ihre Familie und ihre Gäste eine Oase erschaffen. Ein Ort für Feste, denn die italienischstämmige Familie liebt es zu feiern.

Melanie Graf
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Isabella Weibel hegt und pflegt ihren Garten und die Terrasse und macht daraus ein Paradies für die Familie und Gäste. (Bild: mg.)

Isabella Weibel hegt und pflegt ihren Garten und die Terrasse und macht daraus ein Paradies für die Familie und Gäste. (Bild: mg.)

Flawil. Eine hohe Hecke umgibt das Haus am oberen Botsberg, mitten im Einfamilienhausquartier. Das hohe Eisentor zum Grundstück steht sperrangelweit offen. Hier sind Gäste jederzeit willkommen. Beim Betreten des Grundstücks hat man das Gefühl, in eine kleine verwunschene Welt einzutauchen. In eine kleine Oase, wo das Entspannen leicht fällt. Der Rasen ist gemäht, Obstbäume spenden Schatten. Sträucher und Blumen zieren jede Ecke. Eine Kinderschaukel steht in der Wiese. Ein Rosenstrauch mit roten Blüten klettert die purpurfarbene Hausfassade entlang.

Die vielen Zweige und Blüten der Rose verdecken einen Teil der Sicht auf eine kleine romantisch eingerichtete Terrasse. Auf der Terrasse stehen Töpfe mit wunderschönen Margeriten und Petunien. Eine weiss blühende Klematis wächst einem Torbogen hoch. Darunter hindurch führt, auf Steinplatten, der Weg zum Sitzplatz. Rote Geranien zieren das Fenstersims. Gleich unter dem Fenster, neben dem Tisch, strecken die Sonnenblumen ihre Hälse dem Himmel entgegen. An einem Ast des Kirschbaumes baumelt eine Kletterleiter, in der Nähe steht ein Sandkasten.

In diesem Haus, in diesem Garten wohnen Isabella Weibel, ihr Mann Natale Filia und die Kinder Noemi (16), Nina (14), Fiona (9) und Jeremia (5).

Feste feiern

Als Oase des Wohlbefindens wird der Garten von seiner Schöpferin bezeichnet, als ein Ort der Geborgenheit ausserhalb des Hauses. «Im Garten sollen sich meine Familie und unsere Gäste wohl fühlen», sagt Isabella Weibel. Bei der italienischstämmigen Familie wird Gastfreundschaft gross geschrieben.

In ihrem romantischen und zauberhaften, rund 900 Quadratmeter grossen Zufluchtsort sind Gäste jederzeit herzlich willkommen. Sie möge es, wenn unangemeldeter Besuch erscheine. Dann gebe es immer etwas zu essen, erzählt die vierfache Mutter. «Aber eigentlich gibt es immer etwas zu feiern, wir machen jeden Tag ein Fest.» Das Essen käme aber nicht aus dem eigenen Gemüsegarten, sagt sie schmunzelnd.

Mit diesem habe sie es auch mal versucht, doch den leidigen Kampf gegen die Schnecken und die Schädlinge verloren. Sie kaufe ihr Gemüse lieber direkt beim Biogemüsehändler. Sie setzte in ihrem Garten grundsätzlich keine Pestizide ein. «Keine Chemie. Ich lasse die Natur walten. Ich brauche auch keinen englischen Rasen, es darf im Garten ruhig auch ein wenig wild sein», sagt sie, der Garten dürfe temperamentvoll sein, so, wie sie es selbst auch sei.

Kein Kitsch

«Ich liebe den Garten», sagt Isabella Weibel. «Man sieht mich sehr viel darin. Ich liebe die ständige Veränderung», so die Gärtnerin. Sie probiere immer wieder etwas Neues aus und starte neue Projekte. Dabei arbeitet sie mit den Mondphasen. Die Accessoires in ihrem Garten müssen schlicht sein, sagt sie. «Ich mag keinen Kitsch.» Die leidenschaftliche Gärtnerin geht mit ihren Blumen und Pflanzen sehr sorgfältig um.

Das zeigt sich auch, indem sie ihre Blumen und Pflanzen mit einer Giesskanne und nicht mit dem Schlauch giesst. Isabellas Wunderland dankt den sanften Umgang mit einer wundervollen Blütenpracht, mit saftigen Kirschen, Äpfeln, Zwetschgen und Pflaumen von den Obstbäumen und den Gästen, die gerne mit der Familie feiern.

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