IS-Sympathisantin verhaftet

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Wil Die Behörden im Libanon haben die Frau eines Thurgauer Terrorverdächtigen verhaftet, weil ihr vorgeworfen wird, ein Selbstmordattentat geplant zu haben. Aufgeflogen ist die 28-jährige Syrerin, als sie mit dem Mobiltelefon Fotos von möglichen Anschlagszielen machte, schreibt die «Sonntags-Zeitung». Bei den Ermittlungen stiessen die Terrorfahnder ausserdem auf eine wichtige Spur, die sie zu einem 49-jährigen Iraker, der im Kanton Thurgau lebt, führt. Dieser soll seine Ehefrau ermuntert haben, das Attentat zu begehen. Unabhängig von den Ermittlungen im Libanon führt nun auch die Bundesanwaltschaft ein Verfahren gegen den Iraker. Ihm wird zur Last gelegt, ein Unterstützer der Terrorgruppe Islamischer Staat zu sein. Eine Moschee in Wil hatte dem IS-Sympathisanten zuvor Hausverbot erteilt und ihn den Behörden gemeldet. Der Iraker sitzt derweil in Untersuchungshaft. Sein Anwalt will zu den Vorwürfen jedoch keine Stellung nehmen. (red)