Interesse und Verständnis

Der Oberuzwiler Gemeinderat traf sich im Anschluss an seine erste Sitzung im neuen Jahr mit den Abteilungsleitungen der Einheitsgemeinde.

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Oberuzwil. Traditionsgemäss trifft sich der Oberuzwiler Gemeinderat im Anschluss an seine erste Sitzung im neuen Jahr mit den Abteilungsleitungen der Einheitsgemeinde. Im Zentrum der Zusammenkunft steht jeweils nebst der Kontaktpflege und einem geselligen Teil insbesondere der Informationsaustausch über aktuelle Projekte bzw. Neuerungen. Diesmal wurde der offizielle Teil des Anlasses mit einem Input-Referat eröffnet.

Die Gemeinderatsmitglieder konzentrieren sich im Allgemeinen auf die strategische Gemeindeführung und sind ins Tagesgeschäft nicht involviert. Die leitenden Angestellten der Gemeinde sind andererseits im Alltag mit den Geschäften und Aufgaben im eigenen Bereich beschäftigt und haben – wenn überhaupt – nur direkten Kontakt zu jenem Behördenmitglied, das dem betreffenden Ressort vorsteht.

Neuerungen und Änderungen

Die Abteilungsleitenden der Verwaltung, des Unterhaltsdienstes, die Schulleitenden von Primarschule und Oberstufe sowie die Heimleiterin des Wohnheims Bisacht zeigten auf, welche wesentlichen Herausforderungen durch Änderungen von Gesetzen oder Gegebenheiten 2011 bereits umgesetzt werden oder demnächst zu erwarten sind. Der Informationsaustausch wurde auch diesmal sowohl von den Ratsmitgliedern wie von den Kadermitarbeitern als wertvoll empfunden.

Vom Lehrer zum Unternehmer

Im Sinne eines Input-Referates zeigte Philippe Dietrich, Inhaber der Dietrich Coaching GmbH in St. Gallen, seinen persönlichen Weg vom «Lehrer mit Herzblut» zum selbständigen Unternehmer auf.

Immer wieder galt es für ihn, grundsätzliche Fragen zu klären und mutige Entscheidungen zu treffen. Routine oder Herausforderung? Sicherheit oder Gestaltungsfreiheit? Was ist Erfolg? Zielerreichung oder Sinnerfüllung? Was tun, wenn die Work-Life-Balance in Gefahr ist? Wo sind die Grenzen zwischen Filz und Vernetzung? Spannende Erfahrungen führten ihn zu einem veränderten Dienstleistungsverständnis und zu neuem Erfolg. Und dennoch eine überraschende Erkenntnis: Je weiter sich Philippe Dietrich vom Lehrerberuf entfernt hat, desto attraktiver erscheint er ihm wieder! (gk.) ?