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Innenverdichtung als moderne Wohnarchitektur interpretiert

Im Gebiet Sonnenberg in Zuzwil entsteht in den nächsten zwei Jahren eine Überbauung mit 15 Eigentumswohnungen. Das Besondere daran: Wo bisher eine einzige Familie wohnte, werden in Zukunft 15 Familien leben können.
Hans Suter
Innenverdichtung durch Terrassenwohnungen: Wo bisher eine Familie lebte, entsteht Wohnraum für 15 Familien. (Visualisierungen: PD)

Innenverdichtung durch Terrassenwohnungen: Wo bisher eine Familie lebte, entsteht Wohnraum für 15 Familien. (Visualisierungen: PD)

Der sorgsame Umgang mit Kulturland ist wichtiger denn je. Das gilt auch mit eingezontem Bauland. Durch ausgeklügelte Architektur lässt sich mehr Wohnraum auf weniger Landfläche realisieren, ohne dabei auf Privatsphäre und Lebensqualität verzichten zu müssen. Das Zauberwort heisst Innenverdichtung.

Hier aufgewachsen

Ein Beispiel, wie sich die verschiedensten Ansprüche unter Einhaltung gehobener ökologischer und raumplanerischer Massgaben in der Praxis umsetzen lässt, entsteht demnächst in Zuzwil. Im Gebiet Sonneberg, an exponierter Lage mit sonniger Südsicht, befindet sich eine grosse Bauparzelle, auf der ein altes Wohnhaus, ursprünglich ein Bauernhaus, steht. Hier ist Linus Maeder aufgewachsen. Er studierte später Architektur und führt heute mit einem Partner das Architekturbüro Inform Architekten AG in Engelburg. Sein Plan: Das alte Gebäude abreissen und eine Terrassensiedlung mit 15 Eigentumswohnungen realisieren.

Ökologische Bauweise

Virtueller Blick in ein geplantes Wohnzimmer. Dank des Statikkonzepts lassen sich die Grundrisse zum Teil individuell verändern.

Virtueller Blick in ein geplantes Wohnzimmer. Dank des Statikkonzepts lassen sich die Grundrisse zum Teil individuell verändern.

Der Zuzwiler Gemeindepräsident Roland Hardegger lobt das Projekt aus besonderem Grund. Wo bislang eine Familie gelebt habe, könnten bald 15 Familien wohnen. «Verdichtung nach innen ist heute ein zentrales Anliegen», sagt Hardegger.
Diese Auffassung vertritt auch Linus Maeder, dem das Bauland gehört. «Es ist mir ein persönliches Anliegen, hier etwas Schönes und Wertiges zu bauen.» Vorgesehen sind zehn 5,5-Zimmer- und fünf 4,5-Zimmer-Wohnungen, gebaut nach dem neuesten Minergiestandard (Visualisierungen auf der Website www.sonnenberg-zuzwil.ch). Laut Maeder werden viele natürliche Baumaterialien wie Holz verwendet. Als visuell herausragendes Detail nennt er die langlebige druckimprägnierte, hinterlüftete Holzfassade. Energetisch stechen die Erdwärmeheizung mit integriertem Kühlsystem für die warmen Sommermonate (im Winter heizen, im Sommer kühlen) und die Fotovoltaik-Anlage hervor.

Preise ab 1,38 Millionen Franken

So könnte eine Küche mit Essbereich aussehen.

So könnte eine Küche mit Essbereich aussehen.

Der Baubeginn ist für dieses Frühjahr geplant; der Bezug der Wohnungen dürfte laut Planung in etwa zwei Jahren erfolgen. Das geplante Investitionsvolumen bewegt sich im Bereich von rund 20 Millionen Franken. Die Verkaufspreise für die Wohnungen belaufen sich gemäss Angaben auf der Website auf 1,38 bis 1,65 Millionen Franken. Laut einem Sprecher der mit dem Verkauf beauftragten Firma Globohome AG in Wil seien innert kurzer Zeit weit mehr als 50 Anfragen von Interessierten eingegangen. Viele seien noch in Bearbeitung, doch lägen bereits etwa fünf konkrete Kaufinteressenten beziehungsweise Reservationen vor.

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