Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

INLINEHOCKEY: Wiler Hockeyaner reisen ins Reich der Mitte

Ende August findet in China die Inlinehockey-Weltmeisterschaft statt. Mit von der Partie sind sieben Wiler. Sie alle reisen zum ersten Mal ins Reich der Mitte und freuen sich sowohl auf sportliche als auch auf kulturelle Höhepunkte.

Wenn es in China um Sport geht, dann geniessen Disziplinen wie Tischtennis, Badminton oder Bodenturnen eine hohe Beachtung. Inlinehockey gehört wahrlich nicht dazu und gilt trotz einer wachsenden Anzahl an lizenzierten Spielerinnen und Spielern noch immer als klare Randsportart. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass die diesjährige Inlinehockey-Weltmeisterschaft ab dem 27. August im Reich der Mitte stattfindet. Austragungsort ist Nanjing, eine Millionenmetropole nahe der Weltstadt Schanghai.

Sieben Wiler gehören zur Delegation

Die Schweiz tritt sowohl mit der A-Nationalmannschaft als auch mit dem U20-Team an. Für viele der Beteiligten ist es die erste Reise nach China, respektive nach Asien, überhaupt. Neben der vollgepackten Hockeytasche reist folglich auch eine Spur von Ungewissheit mit. Roman Nydegger ist Assistant Coach der Juniorenmannschaft und einer von sieben Wilern, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen können. Ihm bereitet ein möglicher Kulturschock jedoch keine Sorge: «Im Vordergrund steht der Sport. Wir wollen ein gutes Turnier spielen und zumindest den Gruppensieg holen.» In der Vorrunde treffen die jungen Schweizer auf Schweden, Deutschland und Südkorea.

Neben Nydegger beschäftigen sich in den kommenden Tagen auch weitere Wiler intensiv mit den Reisevorbereitungen. Bei den U20-Junioren sind mit Silvan Bleichenbacher, Kai Lückof, Michael Mettler und Nils Odermatt gleich vier Spieler aus dem NLB-Team des IHC Wil Eagles an Bord. Ihr Kollege Rico Hungerbühler hat gar den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft. Begleitet wird die diesjährige Delegation wiederum von Nadia Schmutz. Sie betreut die Äbte-städter während der Saison als Sporttherapeutin und weitet ihr Amt nun auf die Nationalteams aus.

Die sportlichen Ambitionen stehen für die Schweizer während ihrem Aufenthalt in China klar im Vordergrund. Dennoch sollte gemäss dem Spielplan auch Zeit für Kultur bleiben. Neben einer Stadtbesichtigung in Nanjing steht auch ein Marktbesuch auf dem Programm. Kai Lückof, der mit China vor allem Menschenmassen und exotisches Essen verbindet, freut sich auf diese spannende Abwechslung. Einzig bei der Kulinarik zeigt er sich skeptisch: «Bei mir kommt nicht alles auf den Tisch. Es muss appetitlich aussehen und ich sollte wissen, was es ist.» Coach Nydegger sieht das ein wenig pragmatischer: «Ich werde alles essen, was mir angeboten wird – sogar Hund würde ich probieren.»

Raphael Ammann

sport@wilerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.