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INFRASTRUKTUR: Der zweite Schritt wird vorbereitet

Wenn alles nach Plan läuft, kann die Primarschule Wilen ihre neue Turnhalle im Februar 2020 beziehen. Doch der Weg bis dahin ist weit. Im März 2018 wird das Projekt präsentiert.
Thomas Riesen
Bild: Marlies Scarpino

Bild: Marlies Scarpino

Thomas Riesen

redaktion@wilerzeitung.ch

Roland Hofer ist bei der Primarschule Wilen für die Infrastruktur zuständig. Entsprechend präsentierte er die Idee und den ersten Schritt zum Neubau Turnhalle (siehe Box). Er tat das aus Überzeugung. Mit der gleichen Überzeugung vertritt er das Projekt auch im Gespräch. «Der Bedarf ist ausgewiesen», betont er und schildert die aktuelle Situation. Rund 60 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Doppelklasse besuchen den Turnunterricht im Sekundarschulzentrum Ägelsee.

Der Ist-Zustand ist ungenügend

Die alte Halle aus dem Jahr 1954 mit zehn auf achtzehn Meter ist für die höchste Primarstufe zu eng und der Auslöser für den «externen Turnunterricht». Der Ist-Zustand entspreche nicht dem Norm-Raumprogramm des Kantons. Mit Kosten ist das Arrangement nicht verbunden, denn die Zusammenarbeit mit der Sekundarschule sei gut und die Nutzung vertraglich vereinbart – unbeschränkt. So gesehen könnte die Primarschule noch länger damit leben, wenn ihr nicht eine Aula fehlen würde. Mit dem Neubau der Turnhalle würde sie «zwei Fliegen mit einer Klappe» erwischen. Neben dem Bedarf stellt sich die Frage nach den Kosten. In der Finanzplanung sind etwas weniger als drei Millionen Franken vorgesehen. Damit orientiert sich die Primarschulbehörde an Erfahrungswerten ähnlicher Projekte sowie den Richtlinien des Kantons. Mit anderen Worten: Der Wert ist noch nicht abschliessend. Aufgrund örtlicher Situationen könnten sich die Kosten auch auf bis zu drei Millionen belaufen. Mehr kann Roland Hofer im März 2018 sagen. Dann versammelt sich die Stimmbürgerschaft der Primarschule erneut und das Resultat aus dem bewilligten Projektwettbewerb liegt vor.

Der Terminplan liegt bereits vor

Bei der Zustimmung zu einem Projekt sollte die Planung im August 2018 vorliegen und das Bewilligungsverfahren im November abgeschlossen sein. Für Mai 2019 sieht der Terminplan die Ausführungsplanung und die Ausschreibung der Arbeiten vor, die dann im Januar 2020 abgeschlossen sein sollten. Einzugstermin wäre Februar 2020. Doch das sind Visionen. Erst muss die Stimmbürgerschaft das Projekt bewilligen und alles nach Plan laufen. Unabhängig vom weiteren Weg ist für Hofer aber bereits klar: Die Vereine werden auch in der neuen Halle willkommen sein. Dieser Bedarf sei ebenfalls ausgewiesen durch die hohen Belegungszahlen der aktuellen Halle. Und wenn die Schulbehörde auch das Projekt Aula endlich angehen kann, fällt dem Infrastrukturverantwortlichen ein Stein vom Herzen. Er glaubt an die neue Turnhalle: «Wir sind guten Mutes.»

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