In drei Tagen abgebrochen

Gestern begannen die ersten Arbeiten für den neuen Kindergarten in Jonschwil. Das Hauswartshaus wird derzeit abgerissen. Der Aushub wird in den Sommerferien vorgenommen.

Ives Bruggmann
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Der Bagger eines Abbruchunternehmens reisst die Mauern des Hauswartshauses ab. (Bild: pd)

Der Bagger eines Abbruchunternehmens reisst die Mauern des Hauswartshauses ab. (Bild: pd)

JONSCHWIL. Das Hauswartsgebäude neben dem Schulhaus Sonnenrain in Jonschwil ist baufällig und soll dem Neubau des Kindergartens Platz machen. Gestern startete der Abbruch des maroden Hauses, und schon Ende Woche soll es dem Erdboden gleich gemacht sein.

Während Frühlingsferien

Damit der Schulbetrieb nicht gestört wird, hat sich die Baukommission entschieden, das früher als Haus Sieber bezeichnete Gebäude während der Frühlingsferien abzubrechen.

«In drei Tagen ist das Haus weg», sagt Felix Ambühler, Bau- und Liegenschaftsverwalter der Gemeinde Jonschwil. Nach dem Abbruch werden Vorbereitungsarbeiten für den Neubau durchgeführt. Dabei gehe es vor allem darum zu schauen, was für ein Untergrund sich unter dem Neubau des Kindergartens befinde und ob das Regenwasser gut versickern könne oder nicht. Dies beeinträchtige eventuell die Planung, Verzögerungen würden deswegen aber keine entstehen.

«Diese Vorbereitungsarbeiten können mit dem Bagger vorgenommen werden und dauern nicht lange. Bis Ende Woche sollten die Untersuchungen des Bodens abgeschlossen sein», sagt Ambühler.

Aushub im Juli

Danach wird die Baustelle ruhen, bis es im Juli wieder weitergeht. Gemäss dem Jonschwiler Bauverwalter wird dann am ersten Tag der Schulferien mit dem Aushub begonnen. Der Rohbau soll bis Ende Jahr abgeschlossen und der neue Kindergarten Jonschwil bis im Juni 2016 bezugsbereit sein.

Am 30. November des vergangenen Jahres haben die Jonschwiler Stimmberechtigten entschieden, dass der neue Kindergarten an das Sonnenrain-Schulhaus angebaut werden soll und nicht am bisherigen Standort in einem Neubau einquartiert wird. Damit hat sich die Bürgerschaft an die Empfehlung des Gemeinderates gehalten.

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