In die letzte Etappe eines Grossprojekts gestartet

WILEN. Die Gemeinde Wilen war im vergangenen Jahr im Hinterthurgau jene mit dem prozentual grössten Wachstum. Um ganze fünf Prozent ist das Dorf in einem Jahr grösser geworden – nur gerade drei Gemeinden im Kanton wuchsen noch schneller.

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Die neue Überbauung soll so aussehen und Sommerwiese heissen. (Bild: Visualisierung: pd)

Die neue Überbauung soll so aussehen und Sommerwiese heissen. (Bild: Visualisierung: pd)

WILEN. Die Gemeinde Wilen war im vergangenen Jahr im Hinterthurgau jene mit dem prozentual grössten Wachstum. Um ganze fünf Prozent ist das Dorf in einem Jahr grösser geworden – nur gerade drei Gemeinden im Kanton wuchsen noch schneller.

Massgeblich dazu beigetragen haben ein grosses Bauprojekt neben dem Ägelsee-Schulhaus und eines an der Lerchenfeldstrasse, wo seit Jahren eine Grossüberbauung am Entstehen ist. Vor wenigen Tagen fand dort der Spatenstich für die letzte Etappe statt, für die Überbauung Sommerwiese mit 24 Mietwohnungen. Nach den bereits realisierten Etappen Lerchenfeld, Gröttli und Blumenpark geht das Bauprojekt der Prime Immobilien AG damit in den Endspurt.

56 Millionen Franken investiert

Die sechs 2,5- und achtzehn 3,5-Zimmer-Wohnungen sollen im Frühling des Jahres 2016 bezugsbereit sein. Für die Planung und Bauleitung ist wiederum Hans Frei vom Architekturbüro Modesti & Frei AG aus Wattwil verantwortlich. Der in Ganterschwil wohnhafte Investor und Verwaltungsratspräsident der Prime Immobilien AG, John P. Leuenberger, sagt zum Projekt: «Das grosse Interesse an den Überbauungen zeigt uns, dass wir mit unseren Häusern und Raumkonzepten den Nerv der Zeit getroffen haben.»

Nachdem im Blumenpark, der dritten Etappe, ausschliesslich Eigentumswohnungen erstellt wurden, folgen mit der Sommerwiese nun drei Mehrfamilienhäuser mit 24 Mietwohnungen. Insgesamt werden nach Abschluss der Arbeiten 108 Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von rund 56 Millionen entstanden sein.

In die Überbauung eingebunden

Die neuen Wohnungen werden wie die bestehenden Häuser durch das zentrale Blockheizkraftwerk mit Wärme versorgt. Das architektonische Konzept sieht eine harmonische Einbindung der drei Häuser in die bestehende Überbauung vor. Das offene Raumkonzept sowie die moderne Ausstattung im Bad- und Küchenbereich werden von den bestehenden Etappen übernommen. Auch ein neuer Spielplatz wird zum Grossprojekt gehören. (red.)