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In Dhaka gingen die Blüten auf

Die zwei Degersheimerinnen Natalie Breitenmoser und Eli Simic haben einen Mädchentraum verwirklicht: In Bangladesh tanzten und zauberten sie vor 35 000 Zuschauern in einem ausverkauften Stadion. Jetzt hat der Fernsehsender RTL angeklopft.
Mario Fuchs
27 Kostümwechsel in 11 Minuten: Mit ihrer speziellen Nummer gelangten Natalie Breitenmoser (l.) und Eli Simic (r.) von Degersheim über Österreich und Italien nach Bangladesh. Als nächstes Ziel stehen Dreharbeiten für die RTL-Show «Das Supertalent» bevor. (Bilder: zVg)

27 Kostümwechsel in 11 Minuten: Mit ihrer speziellen Nummer gelangten Natalie Breitenmoser (l.) und Eli Simic (r.) von Degersheim über Österreich und Italien nach Bangladesh. Als nächstes Ziel stehen Dreharbeiten für die RTL-Show «Das Supertalent» bevor. (Bilder: zVg)

DEGERSHEIM. Talent haben sie, die zwei Damen. Ob sie aber «Supertalente» sind, das werden sie im Herbst dieses Jahres erfahren. Dann nämlich wird auf dem deutschen Privatsender RTL die siebte Staffel der Casting-Sendung «Das Supertalent» ausgestrahlt. Die Dreharbeiten beginnen im August. Dass die zwei Degersheimerinnen Natalie Breitenmoser und Eli Simic bald im internationalen Fernsehen zu sehen sein werden, haben sie – nebst ihrem Talent – dem Internet zu verdanken.

Über Wien nach Italien

Aber von vorne: Die Geschichte nimmt ihren Anfang im Februar 2012. Mit der Nummer «Quick Changes and Flowers» (Deutsch: Schnelle Kostümwechsel und Blumen) tritt das Duo in Wien an einem Magier-Kongress auf. 11 Minuten, 27 Kostümwechsel, Tausende Blumen. Die Show kommt gut an, die zwei Künstlerinnen werden nach Italien an einen weiteren internationalen Kongress eingeladen. Dort sitzt im Publikum ein Mann aus Bangladesh. Er, selbst als Illusionist und Manager in der asiatischen Magier-Szene aktiv, ist begeistert von der Nummer der Schweizerinnen. So begeistert, dass er sie quasi direkt ab der Bühne engagiert. Der Anlass, den er plant: Die Eröffnungszeremonie der Cricket-Saison im Frühling 2013 in Bangladesh.

Mit Stars im Nationalstadion

Das südasiatische Land liegt zwar nicht grad um die Ecke – aber eine solche Chance erhält man nicht so schnell wieder. Die Degersheimerinnen sagen zu. Sie proben fleissig, perfektionieren die in der Degersheimer Dream Factory selbst geschriebene und einstudierte Nummer. Vor einigen Wochen gilt es schliesslich ernst. Eli Simic, Natalie Breitenmoser und ihr Ehemann Reto steigen ins Flugzeug. Das Ziel: Dhaka, Hauptstadt von Bangladesh, 7 Millionen Einwohner, Zeitverschiebung plus vier Stunden. Mit einer dreistündigen Zeremonie wird die BPL, die Bangladesh Premiere League, feierlich eröffnet. Die Show mit den berühmtesten Schauspielern und Musikern des Landes wird live vom bengalischen Satellitensender «Channel 9» übertragen. Vor 35 000 Zuschauern im ausverkauften Nationalstadion Sher-E Bangla zeigt das Degersheimer Duo seine elfminütige Nummer. Das Publikum applaudiert beeindruckt.

Video im Internet entdeckt

Nach der Show bleibt Zeit für Erholung in Thailand. «Wir brauchten wirklich einige Tage, um zu realisieren, was wir soeben erlebt hatten», sagt Eli Simic. Im Alter von 15 Jahren hatte sie begonnen, in den Shows der Dream Factory mitzuwirken, es folgte eine Ausbildung zur Coiffeuse. Heute ist sie im Betrieb von Reto «Retonio» und Natalie Breitenmoser für das Eventmanagement verantwortlich.

Erneut ein paar Tage wird der Chef seinen zwei Mitarbeiterinnen im Spätsommer geben müssen – und sicher auch wollen: für die Dreharbeiten zur siebten Staffel von «Das Supertalent». Die Verwandlungskünstlerinnen müssen allerdings an keinem der in insgesamt 16 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführten Castings teilnehmen. Denn die Talentsucher von RTL wurden selbst auf die Ostschweizerinnen aufmerksam: Sie sahen im Internet die Aufzeichnung der Cricket-Zeremonie von «Channel 9». Das grosse Publikum wären sich die zwei ja jetzt gewohnt.

Video unter: www.youtube.com/ watch?v=FZb51rcTpaQ (1:54:30)

In Bangladeshs Nationalstadion trat das Duo vor 35 000 Leuten auf.

In Bangladeshs Nationalstadion trat das Duo vor 35 000 Leuten auf.

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