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In den vergangenen 60 Jahren ist der Nebel ist um die Hälfte zurückgegangen

Mit dem September ist ein weiterer Monat zu warm ausgefallen. Die Differenz zur Norm beträgt 1,3 Grad.
Christoph Frauenfelder
Immer weniger Nebel: Die Folge von mehr Bewölkung in den oberen Luftschichten. (Bild: PD)

Immer weniger Nebel: Die Folge von mehr Bewölkung in den oberen Luftschichten. (Bild: PD)

Die Wetterbuchhaltung zeigt, dass von 15 Monaten nur einer zu kalt ausfällt. Letztmals war es der Mai 2019 und weiter zurück erst wieder der März 2018. Die Temperaturabweichung für den vergangenen September ergibt 1,3 Grad (Vergleichsperiode 1981–2010). Der Temperaturumfang reichte von 4 bis 28 Grad. Die Heizgradziffer ergab 27 Grad.

Immer wärmer: Diesen Sommer gab es 21 statt 4 Hitzetage. (Bild: Jil Lohse)

Immer wärmer: Diesen Sommer gab es 21 statt 4 Hitzetage. (Bild: Jil Lohse)

21 statt 4 Hitzetage verzeichnet

Der Monat brachte nochmals drei Sommertage (25 Grad und mehr). Normal wäre einer. Die fortschreitende globale Erwärmung verweist auf eine stark steigende Tendenz von Sommer- und Hitzetagen. Diesen Sommer verzeichneten wir 21 Hitzetage (30 Grad und mehr), statt der üblichen vier. Nicht nur die Arktis und Grönland erleben seit geraumer Zeit extrem hohe Temperaturen. Auch Skandinavien meldete oftmals aussergewöhnlich hohe Wärmegrade. Am 2. September registrierte man in Nordskandinavien an der Barentsee früh am Morgen 20 Grad, also eine Tropennacht.

Die Sonnenscheindauer ergab für den September den erwarteten Wert. Stürmische Winde erlebten wir am letzten Tag des Monats. Doch nur in den Bergen wurde die Marke von 100km/h überschritten. Mit diesen Winden kündigte sich unmissverständlich auch der Herbst an. Die Niederschläge waren ausreichend und erbrachten rund 75 Prozent des erwarteten Septemberwertes.

Zunahme der Bewölkung in den oberen Luftschichten

Von September bis Februar zeigte sich im östlichen Mittelland eine markante Häufung der Tage mit Nebel. Im vergangenen Monat waren es vier Tage. Ein nebelreicher Monat kann aber ohne weiteres 20 Nebeltage aufweisen. Doch die Nebelproduktion ist in den vergangenen 60 Jahren um die Hälfte zurückgegangen. Dies als Folge der deutlich zunehmenden Bewölkung in den oberen Luftschichten.

Der Autor ist Inhaber der Meteotop-Wetterstation Fürstenland in Niederuzwil.

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