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In den Playoffs gibt es keine Favoriten

Eishockey Playoff zu spielen ist immer das Ziel jedes Eishockeyaners. Dann geht es um mehr und nicht so zimperlich zu und her wie in der Qualifikation. Bei siegreicher Gestaltung dieser Spiele kommt man eine Runde weiter. Steht man einmal in den Playoffs, ist immer jeder Ausgang möglich. Es gibt sie zwar, die Favoritenrolle, doch sie spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Genau das erhofft sich der EC Wil heute Abend, wenn es zur ersten Partie im Viertelfinal kommt. Auch wenn die Truppe am Samstag in Arosa keine besonders positive Duftnote abgegeben hat, so will sie heute in Frauenfeld zeigen, welche Kräfte man in Playoffs freimachen kann.

Bis vergangenen Samstag war nicht klar, gegen wen der EC Wil heute spielen würde. Einzig, dass es ein Auswärtsspiel wird. Jetzt steht aber der Gegner fest und fast alle sind glücklich darüber. Nur Sportchef Daniel Zeber meint: «Wenn wir Bellinzona als Gegner zugelost bekommen hätten, wären unsere Siegeschancen und somit ein Weiterkommen realistischer gewesen.» Dreimal spielte der EC Wil diesen Winter schon gegen den EHC Frauenfeld und verlor zweimal deutlich. Einzig in der letzten Begegnung vermochten die Äbtestädter dem Gegner einigermassen Paroli zu bieten, um doch zu verlieren.

«Alles, was wir am Samstag in Arosa vermissen liessen – Emotionen, Leidenschaft, Disziplin – müssen wir heute in die Waagschale legen», sagt Zeber und hofft, dass es den Wilern gelingt, dem Gegner die Spielgestaltung nicht zu fest zu überlassen. «Wir haben bisher mit wenigen Ausnahmen eine gute Saison gespielt und unsere Ziele erreicht», sagt Zeber, «und dies sollte befreiend wirken.»

Nur Bellinzona zeigt sich aufstiegswillig

Die Playoff-Viertelfinals werden im Modus Best-of-five durchgeführt. Anschliessend folgt der Halbfinal und der Final. Der Sieger darf aufsteigen, sofern er seine Absicht dazu bekannt gegeben hat. Die Absichterklärung musste bis Ende Januar beim Verband deponiert sein. Offiziell wurde noch nicht informiert. Gemäss Zebers Wissensstand will aber nur die GDT Bellinzona aufsteigen. Anfangs Saison bekundete auch Arosa Interesse. Offenbar jetzt aber nicht mehr. Alle andern Mannschaften der 1. Liga wollen nicht aufsteigen. Auch der EC Wil nicht.

Alle nichtaufstiegswilligen Vereine sind schon seit einiger Zeit daran, ihren Kader für nächste Saison zusammen zu stellen. Der EC Wil hat mit den bereits gemeldeten Zuzügen von Ambühl und Mettler wichtige Pflöcke eingeschlagen. Mit den bestehenden Spielern will man bald zusammensitzen. «Es könnte noch Überraschungen geben», prognostiziert Daniel Zeber. Und er zeigt sich stolz darüber, dass der EC Wil wieder zu einer Adresse geworden ist. «Wir haben auch Anfragen von Akteuren, die bei uns spielen möchten.» Der Sportchef beabsichtigt, ein gemischtes Team von Routiniers und jungen Spielern zu stellen. Vorher werden aber noch die Playoffs gespielt. Heute in Frauenfeld, am Donnerstag (20.15 Uhr) in Wil. (uno)

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