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Schlecht beraten

Ein Kommentar zur Bahnhofbänkli-Posse in Flawil.
Andrea Häusler
Andrea Häusler, Redaktorin Wiler Zeitung

Andrea Häusler, Redaktorin Wiler Zeitung

Geht es um die Bahnhofbänke, wiegelt die Gemeindeführung ab. Das ist legitim. Immerhin werden die Mängel an der neuen Bahnhofmöblierung nicht geleugnet, sondern lediglich bagatellisiert. Ausserdem wird Nachbesserung in Aussicht gestellt. Das lässt hoffen, dass das Ganze doch noch ein gutes Ende nimmt. Denn chic sind die modernen Sitzgelegenheiten allemal. Die Ästhetik stimmt. Dem Gemeinderat ist das Erscheinungsbild des Dorfes wichtig. Das hat er in der Vergangenheit nicht nur wiederholt betont. Nein, er hat dafür auch personelle Ressourcen bewilligt: Seit 2015 steht der Behörde in der Person von Tom Munz aus St. Gallen ein Architekturberater zur Verfügung, mit dessen Unterstützung die städtebauliche und architektonische Qualität gesichert sowie Fehlentwicklungen verhindert werden sollen. Dass die kritisierten Sitzbänke am Bahnhofplatz ausgerechnet im Büro Munz designet wurden, wirft indes nicht das beste Licht auf den Fachberater. Dieses bessert sich auch nicht, wenn die Gemeinderäte, und mit der Genehmigung des Sanierungsprojekts Bushof auch das Volk, die Platzgestaltung so bewilligt haben. Denn beide taten dies unter ähnlichen Voraussetzungen wie ein privater Bauherr, der die Architekturpläne für sein Haus abzusegnen hat: Er geht davon aus, dass sein Heim nicht nur stylisch gestaltet, sondern auch angenehm zu bewohnen ist.

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