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In acht Stunden zu Dodos «Hippie-Bus»

250 junge Musikerinnen und Musiker boten am Mostindien Music Day in der Komturei Tobel über Stunden hinweg Musik aus allen Sparten. Organisatoren der Mammutveranstaltung waren rund 20 Lehrpersonen der Musik- und Kulturschule Hinterthurgau.
Rudolf Steiner
Sie machten den Anfang des Musiktages: Die Flötistinnen. (Bild: Rudolf Steiner)

Sie machten den Anfang des Musiktages: Die Flötistinnen. (Bild: Rudolf Steiner)

TOBEL. Den Anfang machten die Kleinsten. Achtjährige Buben und Mädchen spielten kurze Musikstücke auf ihren Pan- und Blockflöten. Doch je später der Abend und je schöner das Wetter, desto älter waren Jugendlichen, die mit ihren Instrumenten auf die kleine, helle Bühne in der Komtureibeiz in Tobel stiegen. «Geplant hatten wir die Veranstaltung eigentlich open air, aber am Mittwoch mussten wir uns aufgrund der Wetterprognose entscheiden, den Anlass im Trockenen durchzuführen», sagte Musikschulleiter Daniel Kamm am Samstagnachmittag.

Um diese Zeit hatten schon Dutzende Jugendliche aus dem ganzen Hinterthurgau ihren Auftritt hinter sich, die meisten angefeuert von ihren Eltern oder Grosseltern; wie etwa der achtjährige Andrin aus Wallenwil, der von seinem Grosi Karin Ullmann aus Eschenz begleitet worden war. Nervös sei er kaum gewesen, sagte der Zweitklässler, sie – er und die Musikschulgruppe – hätten schon andernorts auf der Bühne gestanden. «Wir wollen den Jugendlichen mit dem Auftritt am Mostindien Music Day eine Möglichkeit bieten, vor Publikum und unter professionellen Bedingungen aufzutreten», sagte Daniel Kamm. So hätten sie bei den wöchentlichen Proben ein klares Ziel.

Null-Franken-Budget

Dass diese Veranstaltung mit den Hunderten von Musikschülern jedes Jahr durchgeführt werden kann, sei den Verantwortlichen der Komturei zu danken, welche die Location gratis zur Verfügung stellen. Aber auch den Musiklehrern, die sich zwischen den Auftritten als Roadies beim Bühnenumbau jeweils kräftig ins Zeug legen.

«Unser Budget für diese Veranstaltung ist nämlich sage und schreibe null Franken», sagt Kamm.

Für einen würdigen Final sorgten nach gut sieben Stunden Livemusik gegen 22 Uhr zwei Ausnahmetalente: die 13jährige Livia Hug aus Braunau und die 18jährige Chiara Valsecchi aus Bettwiesen mit ihren Bands Braunies und Amace.

Final mit Frauenpower

Livia ist übrigens schon im Schweizer Fernsehen aufgetreten. Mit Mundartrocksänger Baschi bei «Sing mit deinem Star» begeisterte sie vor gut einem Jahr mit dem Song «Irgendwie wunderbar». Und, 2012, hatte sie mit dem Song «Amerika» von Adrian Stern am Rockamweier in Wil auf der Bühne gestanden.

Chiara Valsecchi ihrerseits begeisterte das Publikum mit ihrer Band Amace und vier selbstgeschriebenen Songs. Abgeschlossen wurde Veranstaltung mit einem Karaoke-Auftritt fürs Publikum, das unter anderem den Song «Hippie-Bus» schmetterte.

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