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Immobilienmarkt in der Region Wil: Grosse Unterschiede bei den Preisen

Die Preise für Einfamilienhäuser in der Region Wil sind innert Jahresfrist um 4,1 Prozent gestiegen. Eigentumswohnungen sind 1,8 Prozent teurer geworden. Häuser werden zunehmend rarer, während bei Wohnungen ein breites Angebot besteht.
Hans Suter
Es wird nach wie vor viel gebaut in der Region Wil. Die Bevölkerungszunahme ist auf 0,4 Prozent gesunken, die Zahl leerstehender Wohnungen ist gestiegen. (Bild: Hans Suter)

Es wird nach wie vor viel gebaut in der Region Wil. Die Bevölkerungszunahme ist auf 0,4 Prozent gesunken, die Zahl leerstehender Wohnungen ist gestiegen. (Bild: Hans Suter)

Die Antwort auf die Frage, ob eine Immobilie günstig oder teuer ist, dürfte je nach persönlichem Hintergrund unterschiedlich ausfallen. Fest steht, dass sich die Eigenheime in der Region Wil im vergangenen Jahr wieder leicht verteuert haben. Während im Stockwerkeigentum der mittlere Wertzuwachs mit 1,8 Prozent noch relativ moderat ausfiel (Schweizer Mittel: 3,5 Prozent), verzeichneten die Einfamilienhauspreise ein beträchtliches Plus von 4,1 Prozent. Dies geht aus dem Immobilienmarktbericht der St. Galler Kantonalbank hervor. Dieser wird von den Immobilienexperten von Wüest Partner erstellt und hat eine Besonderheit: Er basiert auf Transaktionspreisen, also Preisen, die tatsächlich bezahlt worden sind.
Auch wenn das «einst sehr rege Bevölkerungswachstum» etwas nachgelassen habe, bleibe die Region bei Wohnungssuchenden gefragt. Dafür sorgt laut dem Marktbericht nicht nur die regionale Bedeutung der Stadt Wil, sondern auch die Nähe zu überregionalen Arbeitsplatzzentren wie St. Gallen, Winterthur und Zürich. «Auch künftig wird hier mit einer anhaltenden Eigenheimnachfrage gerechnet, zumal die konjunkturelle Entwicklung das Kaufinteresse zusätzlich stimulieren dürfte.»

Eigentumswohnungen: Weniger stark gestiegen

In Wil wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Neubauprojekte mit Stockwerkeigentum realisiert. «Nirgendwo sonst im Kanton St. Gallen ist der Neubauanteil im inserierten Angebot daher so hoch wie hier», stellen die Studienverfasser fest. Doch während die Region jahrelang von einer erheblichen Bevölkerungszunahme geprägt war, ist die Einwohnerzahl im vergangenen Jahr mit einem Plus von 0,4 Prozent nur noch unterdurchschnittlich stark angestiegen. Die daraus erfolgte Abschwächung der Nachfrage habe jüngst die Liquidität auf dem Markt für Eigentumswohnungen wieder etwas ansteigen lassen. Aktuell lägen deutlich weniger Baugesuche für Stockwerkeigentum vor, als dies noch vor zwei Jahren der Fall gewesen sei.
Am teuersten sind die Eigentumswohnungen in Wil, gefolgt von den Gemeinden Zuzwil, Oberbüren, Uzwil, Oberuzwil und Jonschwil.

Einfamilienhäuser: Grosse Preisspanne

Die Produktion von Einfamilienhäusern (EFH) nimmt kontinuierlich ab. «Einerseits ist gut erschlossenes Bauland rar geworden, anderseits haben die finanziellen Restriktionen und raumplanerischen Beschränkungen zugenommen», so die Autoren. So sei die Zahl baubewilligter Objekte in den vergangenen sechs Jahren von knapp 280 pro Jahr auf weniger als 100 zurückgegangen. Auf einem entsprechend tiefen Niveau liege zurzeit das Angebot mit einem Anteil von 1,8 Prozent am Bestand (Schweizer Mittel: 3,0 Prozent). Da zugleich die EFH-Nachfrage weiterhin «sehr rege» sei, hätten die Preise innert Jahresfrist um 4,1 Prozent zugelegt. Anfang 2018 kostete ein Standardobjekt im regionalen Mittel rund 1,1 Millionen Franken. Die Preisspanne reicht von 990000 Franken in Kirchberg bis zu 1,6 Millionen Franken in der Stadt Wil.

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