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Im Zeichen der Wahlen

An der CVP-Mitgliederversammlung stellten sich mit Bruno Cozzio, Renate Graf und Erich Wagner die Kantonsratskandidaten vor. Zu Gast war auch Ständeratskandidat Michael Hüppi.
Kathrin Meier-Gross

NIEDERUZWIL. Erfreut über den grossen Aufmarsch und die «prominente» Gästeschar zeigte sich Parteipräsident Benno Gmür. Nebst dem zukünftigen Gemeindepräsidenten Lucas Keel hatte auch Michael Hüppi in Niederuzwil haltgemacht.

Der Brückenbauer

Er habe doch eine Beziehung zu dieser Region und sei gerne gekommen. Sein Grossvater habe in Oberuzwil eine Metzgerei geführt, und als Bub sei er oft dort in den Ferien gewesen, erläuterte Michael Hüppi. Der politische Quereinsteiger ist 54 Jahre alt, verwitwet, Vater von zwei Kindern und als Anwalt tätig. Hüppi zeigte sich überzeugt, dass es im Ständerat einen zweiten Interessenvertreter aus dem Kanton St. Gallen brauche, der – wie Karin Keller-Sutter – lösungsorientiert arbeite. Er sehe sich als Brückenbauer, der frei im Denken und Handeln sei. Michael Hüppi machte darauf aufmerksam, dass bei der erfolgreichen Wahl des SVP-Kandidaten Brunner Landwirt Elmar Bigger wieder in den Nationalrat nachrutschen würde. Unkonventionell war die Vorstellungsrunde der drei Kantonsratskandidaten. Zuerst wurden Stichworte zu den einzelnen Persönlichkeiten gesammelt, dann stellten diese sich selber vor.

Selbstbewussteres Uzwil

Renate Graf ist seit drei Jahren Präsidentin des Verkehrsvereins, Mutter von zwei Kindern und teilzeitlich im administrativen Bereich des Kinderschutzes tätig. «Familien stärken und Frauen die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung geben», nannte sie als Motivation für ihre Kandidatur.

Erich Wagner ist Lehrer und Schulleiter, Vater von drei erwachsenen Kindern und begeisterter Sportler. Der ehemalige Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde bekannte, dass er gerne mit Leuten zusammenarbeite. Seine Schwerpunkte liegen bei der Bildung und der Familienpolitik.

Der Dritte im Bunde, Bruno Cozzio, betonte, Uzwil dürfe ruhig mehr Selbstvertrauen zeigen. Cozzio, Revierförster von Beruf und dreifacher Vater, ist seit sieben Jahren Mitglied des Gemeinderats. Er möchte dazu beitragen, für den Kanton und für Uzwil Lösungen aufzuzeigen und zu realisieren.

Bruno Cozzio, der voraussetzte, dass die Anwesenden den Voranschlag 2012 der Gemeinde studiert hatten, beantwortete beim Traktandum Budgetbesprechung die Fragen, die sich um die Gemeindeverwaltung, den Steuerfuss, die Strassenplanung und die Energiestadt drehten. Er wies dabei auf die Übergabe des Energiestadtlabels hin, welche am 28. November um 19.30 Uhr vorgängig zur Bürgerversammlung stattfindet.

Radweg zustimmen

Schulrat Heinz Knellwolf erläuterte, warum Uzwil entgegen den Empfehlungen des Kantons die Schulzsammenführung der Oberstufe prüfen will. Viele Wortmeldungen verursachte das Thema Radweg Henau–Niederstetten. Cozzio warnte vor jeglicher Polemik an der Bürgerversammlung, da sonst die Gefahr bestehe, dass der Radweg nicht realisiert werde. Niklaus Krüsi, ehemaliger Schulratspräsident, führte die Gründe für seine Mitgliedschaft im Referendumskomitee gegen den Projektierungskredit für das Gemeindeverwaltungszentrum auf. Er sei der Meinung, dass zuerst abgeklärt werden müsse, ob eine Fusion mit Oberuzwil zustande komme und erst danach geplant werden solle.

Mitgift mitbringen

Bruno Cozzio stellte klar, dass das Projekt auf 20 000 Einwohner ausgelegt sei und die Möglichkeit zum Aufstocken bestehe. Fusion und Verwaltungszentrum seien zu trennen, die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung aber im Auge zu behalten. Sollte es zur Fusion kommen, könne Uzwil mit einer neuen Gemeindeverwaltung eine schöne Mitgift anbieten. In seinem Schlusswort sprach Benno Gmür der Familie Züger seinen Dank für die interessante Führung durch das Unternehmen aus. Die CVP hatte vorgängig zur Versammlung den kürzlich erweiterten Züger-Milchverarbeitungsbetrieb in Oberbüren besucht.

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