«Im Januar 2014 wird gebadet»

Gemeindefusion, Bergholz und Thurvita AG: Dies sind die drei grössten Würfe im Katalog der 37 Legislaturziele, die der Stadtrat für die Amtsdauer 2009 bis 2012 definierte. Gestern präsentierte er eine Schlussbilanz. 19 Ziele gelten als erfüllt.

Ursula Ammann
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Bild: URSULA AMMANN

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Unabhängig vom anstehenden Wechsel sei es wichtig, eine Schlussbilanz zu ziehen, betonte Stadtpräsident Bruno Gähwiler an der gestrigen Medienkonferenz.

Unter dem Motto «miteinander» hat der Stadtrat Ende April 2009 für die vierjährige Legislatur 37 Ziele bekannt gegeben. Diese wurden nun in einer Schlussbilanz evaluiert. «Wir wollten uns bewusst messbar machen», erklärte Bruno Gähwiler.

Bergholz gilt als erfüllt

19 der Ziele gelten als erfüllt, 13 als teilweise erfüllt und 5 als nicht erfüllt oder nicht erfüllbar. Zu den 19 erfüllten Zielen gehören die drei grössten Würfe im Katalog der Legislaturziele. So etwa die Durchführung der Grundsatzabstimmung über die Vereinigung von Bronschhofen und Wil und deren Realisierung. Die nächsten Tage finden noch die letzten Zügelaktionen statt, und ab dem 1. Januar werden alle Mitarbeiter an ihrem definitiven Standort anzutreffen sein. Ebenfalls als erfüllt gilt die Realisierung des «Gesamtkonzepts Sportpark Bergholz». Zwar befindet sich der Sportpark mitten im Bau, doch die Bewilligungen sind erteilt, die Finanzierung geregelt. «Im Januar 2014 können wir im neuen Hallenbad baden gehen», sagte Marlis Angehrn, Vorsteherin des Departements Bildung und Sport.

Infostelle nimmt Betrieb auf

«Die Kooperation im Alter fördern» ist eines der Schwerpunktziele aus dem Departement Soziales, Jugend und Alter. Dieses Ziel gilt unter anderem mit der Gründung der Thurvita AG, wozu die Stimmbevölkerung im März ein deutliches Ja gegeben hat, als erreicht. Am 1. Januar nimmt die Informations-, Beratungs- und Koordinationsstelle ihren Betrieb auf. «Es ist für mich persönlich sehr schön, dass das so starten darf», sagte Noch-Departementsvorsteherin Barbara Gysi.

Präsenz Sicherheitsleute erhöht

Das Departement Versorgung und Sicherheit setzte sich unter anderem zum Ziel, die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen, sowohl subjektiv als auch objektiv. Ein Ziel, das teilweise erfüllt ist. Die Präsenz von Sicherheitsleuten wurde bereits erhöht. Was noch ansteht, ist die Realisierung der Videoüberwachung an sensiblen Orten. Eine Inbetriebnahme sei Mitte des nächsten Jahres vorgesehen, sagte Stadtrat Andreas Widmer. Dies sei jedoch eine optimistische Annahme, da gegen jeden einzelnen Standort Einsprache erhoben werden könne. Marcus Zunzer vom Departement Bau, Umwelt und Verkehr kommentierte unter anderem das Ziel der Verkehrsentlastung im Zentrum. Hier sind alle notwendigen Massnahmen in die Wege geleitet.

Die Schlussbilanz (umfasst die Gesamtaufstellung aller Ziele) ist auf www.stadtwil bereit gestellt.

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