Im Garten der Kapuziner

Zwanzig Kiwanis setzten sich dafür ein, den Garten des Kapuzinerklosters auf Vordermann zu bringen.

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Auch ein Häcksler stand im Einsatz. (Bild: zVg.)

Auch ein Häcksler stand im Einsatz. (Bild: zVg.)

Das Kapuzinerkloster Wil dient heute vorwiegend als Alters-und Pflegeheim für Kapuzinerpater und Brüder. Wohl nur wenige Wilerinnen und Wiler kennen den Klostergarten, der umrundet von hohen Mauern ein Ort der Ruhe und Stille ist, aber auch zum Gemüse- und Blumen-Pflanzen dient.

Den ganzen Morgen angepackt

Am Samstagmorgen aber ging es dort für einmal munter zu und her. Zwanzig Kiwanisfreunde wurden um acht Uhr von Bruder Paul begrüsst, in fünf Gruppen aufgeteilt und sofort zum Arbeiten eingesetzt. Die Schwindelfreien stiegen auf Leitern und beschnitten die Platanen. Die Teichgruppe holte die Goldfische aus dem Wasser und reinigte den kleinen Weiher.

Zwei Gruppen lösten langjährige, eingewachsene und dicke Efeuranken von den Mauern. Die Transportgruppe brachte das bereit liegende Holz zur Weiterverarbeitung zum eingemieteten Häcksler. Wenige Könner stutzten und fällten mit der Motorsäge gar Bäume.

Ordnung im Klostergarten

Während der Znünipause kam es zu einigen interessanten Begegnungen mit alten Kapuzinern und Brüdern. Frisch gestärkt wurde bis zum Mittag weiter aufgeräumt und im Klostergarten Ordnung gemacht. Müde vom ungewohnten körperlichen Einsatz, aber sehr zufrieden über diesen sinnvollen Einsatz fand man sich zum Schlusstrunk zusammen. Sehr erfreut und ganz herzlich bedankten sich die Kapuziner bei den Mitgliedern des Kiwanisclubs Wil für die geleistete Arbeit. (pd.)

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