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Ildiko von Rakssanyi

Geboren wurde Ildiko von Rakssanyi am 11. Februar 1949 in Budapest in Ungarn. Als Adelige und katholische Christin wurde sie im kommunistischen Ungarn verfolgt. Sie floh im Jahr 1972 nach Deutschland.

Geboren wurde Ildiko von Rakssanyi am 11. Februar 1949 in Budapest in Ungarn. Als Adelige und katholische Christin wurde sie im kommunistischen Ungarn verfolgt. Sie floh im Jahr 1972 nach Deutschland.

In ihrer Schulzeit übersprang sie drei Klassen und gab mit 7 Jahren 14jährigen Schülern Nachhilfe im Klavierunterricht. Mit 16 Jahren gewann die junge Pianistin den landesweiten Wettbewerb «Jugend musiziert» und trat im deutschen Fernsehen ZDF auf. Nach ihrem Studium von Klavier, Gesang, Schulmusik und dem Dirigieren an der Franz-Liszt-Musikakademie unterrichtete sie an Schulen und führte ihre Tätigkeit als Lehrerin in Deutschland fort.

Bis im Jahr 1976 ergänzte sie in einem zweijährigen Studium ihre musikalische Ausbildung in Münster. Anschliessend war sie in der Musikwelt in unterschiedlichsten Bereichen aktiv, von denen hier nur eine Auswahl genannt werden soll: Im Jahr 1978 gründete sie das Kodaly-Institut in Düsseldorf und nahm einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Rheinland wahr. In den 80er-Jahren leitete sie den städtischen Musikverein in Düsseldorf, einen Chor mit zirka 300 Mitgliedern. Weiterhin bildete sie Lehrer aus und unterrichtete an Volkshochschulen.

Aus privaten Gründen zog sie im Jahr 1988 nach Vaduz in Liechtenstein, wo sie heute noch wohnt. Zurzeit unterrichtet sie am Oberstufengymnasium in Bregenz, leitet mehrere Chöre in evangelischen und katholischen Pfarreien, ist Hauptorganistin in der katholischen Pfarrei in Bendern in Liechtenstein und spielt alle sechs bis acht Wochen für Erzbischof Haas, weil sie auch lateinische Gesänge gestalten kann. Ausserdem ist sie karitativ tätig und war in Liechtenstein zum Beispiel an der Gründung des Kindersorgentelefons und des Kulturkreises Liechtenstein-Weimar beteiligt. Weiter arbeitet sie im ökumenischen Lazarus-Orden mit, in dem schon Albert Schweitzer mitgewirkt hatte.

Den Niederwiler Kirchenchor leitete sie von 1994 bis 1996 schon einmal, musste die Leitung jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgeben. An diesem schätzt sie die Harmonie der Mitglieder untereinander, die vom gelebten Glauben getragen wird.

Mit ihrer Chormusik will sie Gott loben und möchte den Glauben bereichern und lebendig halten. Sie möchte das Talent der Sängerinnen und Sänger entfalten und gestaltet gerade deshalb die Proben humorvoll, fröhlich und entspannt. Denn die Arbeit mit Menschen liegt ihr besonders am Herzen. (mbe.)

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