«Ihr Horizont reicht über Landes- und Parteigrenzen»

Yvonne Gilli

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Karin Keller-Sutter mit Ehemann Morten in Wil (2010), als St. Galler Regierungsrätin (2002), mit den Parteikolleginnen Erika Forster und Marianne Kleiner (1999), mit Regierungskollege und Willi Haag der Mannschaft des FC Wil nach dem Cupsieg im Jahr 2004 (von oben links im Uhrzeigersinn). (Bilder: Urs Bucher, Michel Canonica, Ralph Ribi, PD)

Karin Keller-Sutter mit Ehemann Morten in Wil (2010), als St. Galler Regierungsrätin (2002), mit den Parteikolleginnen Erika Forster und Marianne Kleiner (1999), mit Regierungskollege und Willi Haag der Mannschaft des FC Wil nach dem Cupsieg im Jahr 2004 (von oben links im Uhrzeigersinn). (Bilder: Urs Bucher, Michel Canonica, Ralph Ribi, PD)

Karin Keller-Sutter politisiert professionell und mit breiter Erfahrung. Dabei bleibt sie ihrer Partei und ihrer persönlichen Linie treu. Sie politisiert wirtschaftsliberal und ihre Voten und Vorstösse lassen erkennen, dass sie auf Exekutiverfahrung im Kanton St. Gallen zurückgreifen kann. Ich bin mir sicher, dass sie jetzt das Präsidium des Ständerates mit einem brillanten Wahlresultat beginnen darf.

Als Wilerin schätze ich nicht nur ihre langjährige Erfahrung, sondern auch ihren Horizont, der über die Landesgrenzen hinaus reicht. In diesem Zusammenhang reichen ihre Vorstösse von der Bekämpfung der Kriminalität in Nigeria bis zu den gegenseitigen Verpflichtungen im Sozialversicherungsbereich innerhalb der bilateralen Abkommen mit der EU. Entsprechend fundiert gestaltet sie ihre Arbeit in den Kommissionen. Ihre integrative Kompetenz beweist sie seit Jahren in der Fähigkeit zur überparteilichen Zusammenarbeit, sei es als langjähriges Regierungsmitglied oder im Ständerat mit Paul Rechsteiner, wenn es um die Durchsetzung von regionalpolitischen Interessen geht. Insbesondere für die Ostschweiz ist es deshalb eine Ehre, Karin Keller-Sutter als Ständeratspräsidentin empfangen zu dürfen.

Ich gratuliere ihr herzlich zur Wahl und bin überzeugt, dass diese Ehre nicht nur ihr selbst, sondern dem Kanton jetzt und für die Zukunft zugute kommt. Ich wünsche ihr viel Erfolg, Mut und Energie für das Präsidialjahr!

Hinweis

Yvonne Gilli ist ehemalige St. Galler Nationalrätin der Grünen.