IGP muss in drei Jahren bauen

Die Einzonung von Industrieland im Stelz ist rechtskräftig. Die IGP muss mit dem Erweiterungsbau innert dreier Jahre beginnen. Sonst wird zurückgezont.

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Kann überbaut werden: Das Land südlich der IGP im Stelz. (Bild: pd)

Kann überbaut werden: Das Land südlich der IGP im Stelz. (Bild: pd)

KIRCHBERG. Die IGP Pulvertechnik AG, Industrie Stelz, Kirchberg hat dem Gemeinderat vor längerer Zeit ihre Erweiterungsabsichten signalisiert. Dies aufgrund des bisherigen Wachstums und ihrer Langfristplanung. Im Rahmen der Totalrevision der Richtplanung wurde dieses Begehren aufgenommen und in Zusammenarbeit mit der Gesuchstellerin, den verschiedenen betroffenen Grundeigentümern, verschiedenen kantonalen Stellen sowie dem Ortsplaner ein Teilzonenplan sowie ein Erschliessungskonzept erarbeitet.

Einsprachen bereinigt

Mit dem Teilzonenplan werden ca. 3,66 Hektaren Wiese von der Landwirtschaftszone neu der Industriezone zugewiesen. Damit wird der IGP die notwendige Planungssicherheit für die definitive Entwicklung ihres Erweiterungsprojektes gewährt. Dieser Teilzonenplan lag ab 26. November 2013 öffentlich auf. Die gegen den Teilzonenplan erhoben Einsprachen konnten auf dem Verhandlungsweg durch Rückzug erledigt werden. Das fakultative Referendumsverfahren, das am 10. März dieses Jahres abgeschlossen wurde, ergab kein Begehren um Durchführung einer Volksabstimmung, weshalb der Teilzonenplan dem Kanton zur Genehmigung eingereicht werden konnte. Der Vorsteher des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St. Gallen hat den Teilzonenplan am 17. April genehmigt, womit die Einzonung rechtskräftig geworden ist.

Auflage des Kantons

Die Einzonung wurde seitens des Kantons mit der Auflage verknüpft, dass die IGP innerhalb von drei Jahren mit den Bauarbeiten für den Erweiterungsbau beginnen muss. Sollte dies nicht der Fall sein, ist die politische Gemeinde berechtigt, die eingezonte Fläche entschädigungslos wieder der Landwirtschaftszone zuzuteilen. Die geplante betriebliche Erweiterung der IGP kann nun im Rahmen eines Überbauungsplanes weiter konkretisiert werden. Eine weitere Herausforderung wird anschliessend die Gebietserschliessung (Strasse, Werkleitungen) darstellen, welche sogleich an die Hand genommen werden muss. (gk)

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