Kommentar

IG Weierwisen übt mit offenem Brief Druck auf Wiler Stadtparlament aus

Die IG Weierwisen beschweren sich in einem offenen Brief an den Stadtrat über die Untätigkeit beim Projekt «Stadtpark Obere Weierwise». Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt. Es steckt politisches Kalkül dahinter.

Gianni Amstutz
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Gianni Amstutz

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Dass die IG Weierwisen gerade jetzt mit ihrem offenen Brief an den Stadtrat herantritt, ist kein Zufall. Vielmehr steckt dahinter politisches Kalkül.

Als Grund für die Verzögerungen beim Projekt «Stadtpark Obere Weierwise» verortet die IG fehlende Personalressourcen in der Stadtplanung. Ein Ausbau derselben wurde unlängst von der bürgerlichen Mehrheit des Stadtparlaments abgelehnt.

Die Grünen Prowil haben bereits angekündigt, die Stelle im Budget 2020 erneut zu beantragen. Die Sitzung, an der darüber befunden wird, findet am nächsten Donnerstag statt. So erklärt sich denn auch der Zeitpunkt des offenen Briefs. Er soll kurz vor der Entscheidung nochmals öffentlich Druck auf das Parlament ausüben.

Wer erneut Nein zu einem Personalausbau in der Stadtplanung sagt, nimmt Verzögerungen bei wichtigen Projekten der Stadtentwicklung mutwillig in Kauf, so die Botschaft. Dass neben SPlern und Grünen auch viele bürgerliche Politiker Mitglieder der IG sind, verleiht der Forderung den nötigen politischen Nachdruck.

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