«Ich will die kleinen Sachen anpacken»

An der Gemeindeversammlung vom 24. Februar wird der Gemeinderat von Tobel-Tägerschen neu gewählt. Mit den Rücktritten von Remo Konzett (parteilos) und Fritz Rupp (EVP) entstehen zwei Vakanzen. Der 47jährige Tobler Peter Koch (parteilos), Unternehmer im Motorsport, kandidiert.

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Peter Koch Kandidat Gemeinderat Tobel-Tägerschen (Bild: pd)

Peter Koch Kandidat Gemeinderat Tobel-Tägerschen (Bild: pd)

An der Gemeindeversammlung vom 24. Februar wird der Gemeinderat von Tobel-Tägerschen neu gewählt. Mit den Rücktritten von Remo Konzett (parteilos) und Fritz Rupp (EVP) entstehen zwei Vakanzen. Der 47jährige Tobler Peter Koch (parteilos), Unternehmer im Motorsport, kandidiert.

Im Amtsblatt «s'Neuscht» von Tobel-Tägerschen steht, Sie hätten Ihre Kandidatur eingereicht, weil Sie «Probleme zum Wohl der Bevölkerung» lösen wollen. Wie meinen Sie das?

Ich höre seit Jahren: Man sollte, sollte, sollte. Man wolle die Probleme lösen, aber meiner Ansicht nach passiert nichts. Es sind die kleinen Sachen, die in der Gemeinde stören – das will ich in die Hand nehmen.

Können Sie ein Beispiel geben?

Ja, aktuell die Schneeräumung. Schnee und Eis stören die Anwohner auf dem Vorplatz. (denkt nach) Man muss aber auch sagen, dass es für die Tobler und Tägerscher gesamthaft stimmt. Das sieht man daran, dass es an den Gemeindeversammlungen jeweils wenige Leute hat.

Abgesehen von der Schneeräumung: Was wollen Sie in Tobel-Tägerschen bewirken?

Vorab ist es schwer, das genau zu sagen. Ich möchte mich auf einen guten Kontakt mit den Dorfbewohnern konzentrieren. Tobel-Tägerschen ist eine kleine Gemeinde, da ist es möglich, dass sich die Einwohner Gehör verschaffen.

Wie suchen Sie den Kontakt?

Nicht nur über die Gemeindeversammlungen, sondern indem ich am Dorfgespräch teilnehme, nahe rangehe. Abgesehen davon würde ich mein Augenmerk darauf legen, Ausgaben und Erträge aufeinander abzustimmen. Und als erstes Projekt nähme ich die Kanalisation in Angriff.

Was würden Sie da machen?

Es nützt nichts, wenn wir hie und da ein Loch für die Reparatur bohren. Um einen Schaden richtig zu sanieren, muss man umfassend abklären, was Sache ist – das gilt für alle technischen Anlagen.

«Technische Anlagen» – das nannten Sie in der Amtsbroschüre als Wunschressort.

Der Bereich gehört zu den Aufgaben von Gemeinderat Remo Konzett. Er ist auch zuständig für die Werkkommission, die Feuerschutzkommission, Gewerbe und Arbeit. Grosso modo würde ich gern in seine Fussstapfen treten.

Waren Sie denn schon einmal politisch aktiv?

Ja, unter anderem im Importeurverein des Schweizer Dachverbands Auto- und Motorradsport und in einer Kommission in der Mühlenbaumontage. (tva)

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