«Ich war nervöser als sonst»

Nachgefragt

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Waren Sie vor diesem «Heimspiel» besonders nervös?

Mirjam Fässler: Oh ja, und wie! Ich wusste ja, dass Kollegen von früher und ehemalige Musiklehrer im Publikum sein würden. Da rechnet man mit einer hohen Erwartungshaltung, der man gerecht werden möchte. Und ich wollte natürlich einen Wow-Effekt erzielen.

Wie wichtig sind die humoristischen Elemente?

Ich finde, man darf nicht immer alles so todernst nehmen. Diese Art von Humor entspricht dem Naturell meines Pianisten und mir und wird oft spontan in das Programm eingebaut. Wir kennen einander sehr gut und spüren genau, wann ein kleiner Scherz Raum hätte.

In welche Richtung wollen Sie sich weiterentwickeln?

Bühne und Konzert möchte ich auf jeden Fall machen, Oper wäre fantastisch. Aber im Augenblick bin ich noch im Studium und muss praktisch alles singen, vom Oratorium bis zur Gegenwartsliteratur. Damit bleibt die Stimme flexibel. Eine Spezialisierung ergibt sich im Laufe der Zeit. (can)