«Ich möchte nicht <der Pfarrer> sein»

Herr Pfarrer Schöbi, Sie hatten eine Alternative zur Seelsorgeeinheit Magdenau. Weshalb fiel die Wahl letztlich auf diesen Wirkungskreis?

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Markus Schöbi Neuer Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Magdenau

Markus Schöbi Neuer Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Magdenau

Herr Pfarrer Schöbi, Sie hatten eine Alternative zur Seelsorgeeinheit Magdenau. Weshalb fiel die Wahl letztlich auf diesen Wirkungskreis?

Entscheidend für mich war die Teamkonstellation: Eine gute Teamkultur erleichtert die seelsorgerische Arbeit enorm. Und Magdenau ist eine sehr gut strukturierte Seelsorgeeinheit.

Vier Kirchgemeinden, vier Pfarreien, lange Wege – Risiko oder Chance?

Die Restrukturierung der Seelsorge in den Schweizer Diözesen ist Realität und wird sich fortsetzen: Seelsorgeeinheiten sind die Zukunft. In Stein, im Toggenburg, war ich in einer Seelsorgeeinheit mit drei Gemeinden tätig. Die Verschiedenartigkeit der Menschen in den Pfarreien ist, das hat sich gezeigt, eine Chance, die sehr bereichernd sein kann.

Wie sehen Sie Ihre ersten Wochen als neuer Pfarrer von Flawil, Niederglatt, Wolfertswil-Magdenau und Degersheim?

Ich werde mit Sicherheit nicht gleich alles Bestehende umkrempeln, sondern einfach da sein, beobachten, mitleben und Vorhandenes wertschätzen. Eigentlich möchte ich nicht «der Pfarrer» sein. Ich sehe mich vielmehr als Mitmensch, als Mitchrist mit einem Rucksack voller Erfahrungen: als Priester, Spitalpfarrer und Pflegefachmann.

Wo werden Sie Ihren Wohnsitz haben?

Ich durfte frei wählen, habe mich dann aber für Flawil entschieden. Auch deshalb, weil dort der Hauptsitz der Seelsorgeeinheit ist. (ahi)