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«Ich halte Augen und Ohren offen»

Sarah Leuthold ist die neue Projektleiterin der Regio Wil. Sie begleitet Arbeits- und Fachgruppen und bearbeitet strategisch wichtige Themen. An der Entwicklung dieser Region beteiligt sein zu können, darauf freut sie sich.
Zita Meienhofer
Sarah Leuthold nimmt heute ihre Tätigkeit bei Regio Wil als Projektleiterin auf. (Bild: Zita Meienhofer)

Sarah Leuthold nimmt heute ihre Tätigkeit bei Regio Wil als Projektleiterin auf. (Bild: Zita Meienhofer)

WIL. «Wil hat mich sympathisch empfangen», sagt Sarah Leuthold, «hat mich aufgenommen.» Damit meint die Geographin nicht die Wiler Bevölkerung, sondern den ersten Eindruck, den sie gewonnen hatte, als sie aus dem Zug gestiegen war. Wil, ein schönes, kleines regionales Zentrum. Wil, das sie bislang nur kannte, weil sie oft von Zürich nach St. Gallen reiste. «Was hinter dieser Region steckt, das möchte ich nun gerne kennenlernen.» Das kann – oder muss – Sarah Leuthold ab heute auch tun, denn sie ist die neue Projektleiterin von Regio Wil. Diese Tätigkeit bringt mit sich, dass sie an der regionalen Entwicklung beteiligt sein wird. Das macht ihr Spass, das ist aber auch das Thema, auf das sie sich bei ihrem Masterabschluss fokussiert hat.

Projekte, die anstehen

An der Front mitzuarbeiten, die Bedürfnisse der Bevölkerung einer Region kennenlernen und nach diesen Projekte zu entwickeln, zu planen und umzusetzen, darauf freue sie sich. Aber auch auf die Mitwirkung bei verschiedenen bereits laufenden Vorhaben wie die Standortsuche für den Freiverlad, der Langsamverkehr, Aktivitäten für das Mobilitätsmanagement in Unternehmen schaffen, allfällige Folgeaktivitäten aus der Studie «Zukunftsbild Landschaft». «Es wird eine Herausforderung sein, zu eruieren, was es braucht, damit Projekte umgesetzt werden können, und geeignete Massnahmen zusammenzustellen, damit die Region als Ganzes davon profitiert», erklärt sie. Um das zu erreichen, erachtet sie die Einbindung der Bevölkerung als wichtig. «Der Mitwirkungsprozess ist zentral für nachhaltige Lösungen», ist sie überzeugt. Wichtig ist ihr auch, dass die Region als Region betrachtet wird. In Gärten zu denken, das müsse aufhören.

Ein Netzwerk knüpfen

Das Pensum von Sarah Leuthold beträgt 70 Prozent. Darüber ist sie sehr glücklich. Somit bleibt ihr Zeit, weiteren Vorlieben, Steckenpferden – meist beruflicher Natur – nachzugehen. Sie ist demnach eine Woche dienstags, mittwochs und donnerstags im Büro anzutreffen, die andere Woche montags, dienstags, mittwochs und donnerstags. Gemäss ihrem Arbeitsbeschrieb wird sie die Leitung von zwei Fachgruppen übernehmen, Projekte aus diesen Gruppen – wenn möglich – realisieren sowie sich mit dem Aggloprogramm befassen. Ihr Blick von aussen ermöglicht es ihr, vorurteilslos – vielleicht fast naiv – die Region zu betrachten. Das sei eine Chance, ist sie überzeugt. Sie weiss, was als erstes zu tun ist: «Ich werde Augen und Ohren offen halten und Kontakte knüpfen. Ein gutes Netzwerk, das ist wichtig für meine Tätigkeit.»

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